Hallo Frau Cadematori, ich möchte Ihren Standpunkt bzgl. der geplanten Budgetierung der Psychotherapie im Rahmen des BStabG erfragen, die zweifellos zu einem Abbau von Therapieplätzen führen wird?
Sehr geehrte Frau Cadematori, ich bin niedergelassener psychologischer Psychotherapeut in Mannheim und sorge mich im Rahmen der Einbudgetierung, um meine finanzielle Zukunft. Für mich wären Einnahmeneinbußen von ca. 15.000 - 30.000€ jährlich zu erwarten. Ich müsste meine Behandlungskapazität für gesetzlich versicherte Pat. drastisch reduzieren und alternative, private Wege finden meinen Umsatz zu bestreiten. Dies gilt für nahezu alle KollegInnen. Wie wollen wir die Flut an Menschen mit psychischen Beschwerden zukünftig in Behandlung bringen und die Folgekosten, die eine Nicht-Behandlung erzeugt gegenfinanzieren?

