Imke von Karstedt

| Kandidatin Hamburg
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Jahrgang
1980
Wohnort
Hamburg
Ausgeübte Tätigkeit
Medienproduzentin
Wahlkreis

Wahlkreis 3: Altona

Wahlkreisergebnis: 0,4 %

Parlament
Hamburg

Hamburg

Bei weiterführenden Schulen soll es in den kommenden Jahren keine grundlegenden Reformen mehr geben.
Position von Imke von Karstedt: Lehne ab
Eine einzige positive, wirklich alles verbessernde Reform reicht mir, dann können wir gerne endlich damit aufhören.
Die Studiengebühren sollen wieder eingeführt werden - das Geld sollen die Hochschulen zusätzlich erhalten.
Position von Imke von Karstedt: Lehne ab
Nicht nur zahlen die dänischen Studierenden keine Studiengebühren, sie bekommen auch noch jede Menge Geld monatlich vom Staat geschenkt. Nach Abzug der Steuern sind das knapp 700 Euro im Monat. Dem Staate Dänemark scheint etwas an gebildeten Bürgern zu liegen.
Hamburg soll im Bundesrat eine Initiative für die Einführung bundesweiter Volksabstimmungen starten.
Position von Imke von Karstedt: Lehne ab
Bundesweite Volksabstimmungen bitte nicht mit Bürgerbeteiligung im Bezirk Altøna verwechseln. Ich möchte nicht, dass die Leute, die Pizza mit der Plastikfolie in den Ofen tun würden, wäre da nicht ein entsprechender Hinweis drauf, über die Todesstrafe, Flüchtlings- und Steuerpolitik entscheiden.
Die sieben Hamburger Bezirke sollen als eigene Städte auftreten und nicht mehr als Einheitsgemeinde.
Position von Imke von Karstedt: Stimme zu
Breaking Altøna! Eigenständigkeit ist genau das, was die Bezirke brauchen. Die Stadtteile müssen im Sinne der dort lebenden Bürger gestaltet und weiterentwickelt werden. Bezahlbare Mieten für alle, auch für individuelles Gewerbe, und jede Menge Kultur wollen wir!
In Hamburg soll die Kita grundsätzlich gebührenfrei sein.
Position von Imke von Karstedt: Lehne ab
Ein reizvolles Betreuungssystem, in dem ALLE Kinder gut aufgehoben sind und das sich stärker an den Bedürfnissen der Kinder und beruflichen Anforderungen der Eltern orientiert, finde ich gut und soll für den, der es sich leisten kann, auch gerne etwas kosten. Dänemark ist auch da schönes Vorbild.
Die Schuldenbremse ist gut für Hamburg.
Position von Imke von Karstedt: Neutral
Bestimmt! Hamborg hat nämlich ein großes Schuldenproblem, wenn Altøna wieder zu Dänemark gehört und wir die Zahlungen Altønas für den Bau der Elbphilharmonie zurückfordern.
Die Reiterstaffel und das Polizeiorchester sollten aufgelöst werden. Sie kosten zu viel.
Position von Imke von Karstedt: Stimme zu
In Altøna machen wir uns gerade viele Gedanken, wie Königin Margrethe II. von Dänemark hübsch geschützt werden kann, wenn sie uns demnächst besuchen kommt. Beritten ist gut, aber in stilvollen Uniformen. Musik dazu wäre auch fein, aber da haben wir hier in Altøna jede Menge super Musiker.
Hamburg sollte viel mehr Flüchtlinge aufnehmen, als bisher.
Position von Imke von Karstedt: Stimme zu
Natürlich soll Hamborg mehr Flüchtlinge aufnehmen. Und Altøna soll auch gerne das offene Tor im Wappen Wirklichkeit sein lassen. Derzeit gibt es viele Menschen, die den Schutz und die Hilfe brauchen, die Hamborg und Altøna bieten können. Und müssen. Es gibt keinen Grund, dies nicht zu tun. Keinen!
Zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit soll es mehr Videoüberwachung auf Straßen und Plätzen geben.
Position von Imke von Karstedt: Lehne ab
Gut: In Dänemark genießt der Datenschutz eine verhältnismäßig hohe Priorität. Die Skandinavier gehörten zu den ersten weltweit, die durch strenge Datenschutzgesetzgebungen zeigten, dass sie den Persönlichkeitsschutz in der heutigen Informationsgesellschaft ernst zu nehmen und zu schützen haben.
Der bezirkliche Ordnungsdienst sollte wieder eingeführt werden.
Position von Imke von Karstedt: Neutral
Bezirklich klingt gut, aber Ordnungsdienst nicht so richtig. Ach, rømpømpøm! Wir überlassen das einfach Dänemark.
Gerichte und Staatsanwaltschaften sind zu verstärken, damit die Justiz schneller arbeiten kann.
Position von Imke von Karstedt: Neutral
Das ist nicht unser Thema. Natürlich sind die Gerichte überlastet und müssen besser organisiert und ausgestattet werden, aber auch das wird dann bald Dänemark angepasst.
Der Kulturetat sollte deutlich erhöht werden.
Position von Imke von Karstedt: Stimme zu
Aber nicht nur der für Schickimickitheater, das sich am Ende doch nur überwiegend Reiche leisten können. Kultur muss auch die Chance haben, sich neu zu erfinden. Und jeder muss regelmäßig in den Genuss von Kunst und Kultur kommen können.
Sozial Benachteiligte sollen den Öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen können.
Position von Imke von Karstedt: Stimme zu
Natürlich sollen sie das. Es ist für alle wichtig, mobil zu bleiben und sich frei bewegen zu können.
Hamburg soll die Olympischen Spiele ausrichten.
Position von Imke von Karstedt: Stimme zu
Aber erst wenn Altøna nicht mehr zu Hamborg gehört. Es ist einfach zu nervig, zu voll und unerträglich viel Geldmacherei. Das macht keine Stadt schöner oder sympathischer, spült aber wieder Geld in die Kassen und beschleunigt die wenig schöne Stadtentwicklung.
Für eine bessere Luftqualität und um die Klimaziele zu erreichen, soll eine City-Maut eingeführt werden.
Position von Imke von Karstedt: Neutral
"City-Maut" ist jetzt nicht so mein wichtigstes Ziel. Schöner fänd ich es, wenn Hamborg mehr dafür tun würde, dass Fahrradfahrer und Fußgänger sicherer und komfortabler unterwegs sind. Weniger Autos sind da eine gute Teillösung. Das Geld sollte für den Ausbau von schönen Fahrradwegen benutzt werden.
Das Busbeschleunigungsprogramm soll gestoppt werden.
Position von Imke von Karstedt: Stimme zu
Lieber bessere, schönere, sicherere Fahrradwege als der ganze Auto- und Busschnellerfahrquatsch! Siehe Kopenhagen. Da fahren fast alle Fahrrad, weil es eben auch gut geht und der Stadtplaner sich die dollsten Sachen einfallen lässt.
Statt einer neuen U-Bahnlinie soll eine Stadtbahn gebaut werden.
Position von Imke von Karstedt: Stimme zu
Stadtbahnen sind gemütlich, hell und freundlich. Ich weiß das, ich komme aus Bremen. Daher würde ich mich als eine Art Stadtbahnexpertin bezeichnen, da ich viele Jahre Straßenbahnen unterschiedlichster Art testen konnte. Bremen ist straßenbahntechisch immer ganz weit vorne gewesen in Deutschland.
In der Innenstadt sollte es mehr Parkplätze geben.
Position von Imke von Karstedt: Lehne ab
Die Leute sollen nicht alle ständig mit dem Auto überall hinfahren! Spielplätze, Wohnungen und Eckkneipen statt Parkplätze!
Für den Fahrradverkehr soll mehr getan werden, auch wenn das auf Kosten des Autoverkehrs geht.
Position von Imke von Karstedt: Stimme zu
Vorbild sollte hier die besonders gelungene Stadtplanung Kopenhagens sein.
Falls die Elbvertiefung gerichtlich gestoppt wird, muss der Hafen als Ausgleich mehr öffentliche Fördergelder erhalten.
Position von Imke von Karstedt: Neutral
Öffentliche Fördergelder müssen grundsätzlich sinnvoll vergeben werden. Wenn der Hafen neue Ideen entwickelt, sich zu behaupten trotz fehlender Elbvertiefung, soll er dafür gerne Unterstützung bekommen.
Der Hafen soll in der Wirtschaftspolitik stets Vorrang haben.
Position von Imke von Karstedt: Neutral
Ist mir lieber als eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik dadurch bestreiten zu wollen, Altønas Grundstücke an Werbegiganten zu verscherbeln.
Der Senat sollte stärker in den Wohnungsmarkt eingreifen, um ausreichend preiswerten Wohnraum sicherzustellen.
Position von Imke von Karstedt: Stimme zu
Er greift ja bereits sehr dolle ein, aber eben nicht mit den Zielen, die für viele Bürgerinnen und Bürger so wichtig wären. Daher: Hamborg raus aus Altøna!
Alle Fragen in der Übersicht

(...) 3. Welches Projekt im Bereich Bildung/Kultur liegt Ihnen besonders am Herzen? (...)

Von: Orawnzva Uneqref

Antwort von Imke von Karstedt
HaraAlt

(...) Grundsätzlich tendieren wir von Hamborg raus aus Altøna aber dazu, Kopenhagen als Vorbild zu nehmen. Die Stadtplanung von Jan Gehl ist mit gutem Grund weltberühmt. (...)

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