Ilse Aigner
CSU
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Frage von Yhqjvt Avrqreoretre an Ilse Aigner bezüglich Demokratie und Bürgerrechte

# Demokratie und Bürgerrechte 11. Sep. 2013 - 21:37

Sehr geehrte Frau Aigner,

im Gespräch mit Jungwählern im BR in quer haben sie auf die Ehe- und Kinderfrage bei Homosexuellen folgendes gesagt:
„Bei Kindern sehe ich das etwas anders, da bin ich vielleicht etwas zu sehr christlich. Das ist auch ein Geschenk Gottes, dass man Kinder bekommen kann oder auch nicht bekommen kann? Ich glaube, dass es trotzdem gut ist, wenn Kinder Vater und Mutter haben.
Für uns ist die Wunschvorstellung immer noch, dass man mit seinen Eltern auch aufwächst.“

Folgende Fragen:

1. Nach welchen Kriterien wählt Gott aus, wem er Kinder „schenkt“ und wem nicht? Ist es umgekehrt eine Bestrafung für Ehepartner, denen er keine Kinder schenkt?
2. Wie bewerten Sie das Verhalten Ihres Vorsitzenden und bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer, der entgegen seines Eheversprechens in Berlin eine Liebschaft hat(te) und mit dieser Liebschaft auch ein Kind gezeugt hat. War das ein Geschenk Gottes oder doch nur biologisch-medizinisch bedingt? Wie sehen Sie die Tatsache, dass er selbst das Leitbild der CSU von Ehe und Familie aufgekündigt hat? Was würden Sie als Frau der Mutter von seinem Kind empfehlen, wie sie erklären kann, wer eigentlich der Vater ist und warum er der Macht und Politik wegen sie beide im Stich gelassen hat? Welche Gefühle wird das Mädchen haben, wenn es alt genug ist „zu verstehen“ und sich dann bewusst wird, dass es von einem christlichen Politiker mit bestimmten Wertevorstellungen zur Familie außerhalb seiner Ehe gezeugt und dann wegen der Gefährdung seiner politischen Zukunft verlassen und mit Geld abgespeist worden ist?
3. Was halten Sie von der Tatsache, dass die katholische Kirche für Kinder ihrer Priester zahlt, die diese trotz ihrem Versprechen zum Zölibat gezeugt haben, so lange nicht darüber gesprochen wird? Was muß ein junger Mensch denken und fühlen, wenn er erfährt, dass ein Pfarrer sein Vater ist, dass er bislang belogen worden ist und dass er eigentlich das Ergebnis einer Sünde ist.

Mit freundlichen Grüßen

Von: Yhqjvt Avrqreoretre

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