Frage an Guido Wolf von Wbpura Znvre bezüglich Familie

12. Februar 2016 - 20:50

Sehr geehrter Herr Wolf,

ich habe Ihre Aussagen zum Thema Familienpolitik verfolgt und komme mit den Widersprüchen irgendwie nicht ganz klar. Ich konnte vor einem Jahr auf ein und der selben Zeitungsseite im Schwarwälder Boten einerseits Ihre Ansichten zum Thema Familie lesen und wie Sie auf Distanz gingen zum Thema "Ehe für alle" und andernseits wurde über Ihre Teilnahme bei der Verpartnerung Ihres Parteikollegen Kaufmann in einer Kirche berichtet. Insbesondere im Adoptionsrecht sind Sie angeblich der Ansicht, dass das nicht mit Ihrer Partei möglich wäre. Kinder welche in ein Adoptionsverfahren gehen sind vermutlich nicht die stärksten Mitglieder unserer Gessellschaft.

Frage 1: Weshalb ist es für ein Kind besser in einem Kinderheim aufzuwachsen als bei einem gleichgeschlechtlichen Paar.
Frage 2: Weshalb ist das Unterhaltsrecht so gestaltet, dass nur ein Partner das Kind adoptieren kann und wenn dieser verlassen wird, dem Adoptivkind somit keinerlei Unterhaltsansprüche zustehen?
Frage 3: Weshalb muss das Adoptivkind wenn der Partner der Partnerschaft verstirbt welcher nicht adoptieren konnte/durfte 35% Erbschaftsteuer bezahlen?
Frage 4: Oft hört man die Argumentation, es wäre besser für das sogenannte "Kindswohl" aber warum wird dann ein adoptiertes Kind in einer gleichgeschlechtlichen Verbindung in obigen Punkten benachteiligt bzw. bestraft?
Frage 5: Weshalb soll eine kinderlose Ehe einer gleichgeschlechtlichen Ehe besser gestellt sein?

Vielen Dank für die Rückmeldungen

Frage von Wbpura Znvre