Wie stehen Sie zu einer Kopplung des gesetzlichen Renteneintrittsalters an die steigende Lebenserwartung? Wie werden dabei Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen mitgedacht?
Eine automatische Kopplung des Renteneintrittsalters an die steigende Lebenserwartung lehne ich ab. Eine statistisch höhere Lebenserwartung bedeutet schließlich nicht, dass jeder Mensch auch länger arbeitsfähig ist.
Die AfD will die Regelaltersgrenze von 67 Jahren sichern und nach 45 Arbeitsjahren eine abschlagsfreie Rente ermöglichen. Wer freiwillig länger arbeiten möchte, soll dies selbstverständlich tun können.
Gerade bei Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen muss die tatsächliche individuelle Erwerbsfähigkeit entscheidend sein. Erwerbsminderungsrente und besondere Regelungen für schwerbehinderte Menschen müssen deshalb verlässlich erhalten bleiben.
Für mich gilt: Lebensleistung anerkennen statt das Rentenalter immer weiter nach hinten zu verschieben.

