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Fabrice Wendt
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Frage von Saskia R. •

Frage an Fabrice Wendt von Saskia R. bezüglich Raumordnung, Bau- und Wohnungswesen

Das Rennbahngelände ist nach vielen Jahren zurück an die Stadt Bremen gegangen und steht jetzt mehr oder weniger kurz vor einer Bebauung, die jedoch durch ein Volksbegehren gestoppt wurde. Nun steht am 26. Mai nicht nur die Bürgerschaftswahl an, sondern auch der Volksentscheid hierzu. Bist du für eine Bebauung des Geländes und wenn ja, warum?

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Antwort von
DIE LINKE

Liebe Frau R.,

Ja, viele Menschen sind gegen eine Bebauung des Rennbahngeländes. Wir
als LINKE stehen dem auch nicht ganz positiv gegenüber, jedoch erachten
wir eine Bebauung für sinnvoll, da wir in Bremen Wohnungen brauchen. Vor
allem Wohnungen, die bezahlbar sind - daher wollen wir dort einen
sozialen, bzw. kommunalen Wohnungsbau vorantreiben. Dies soll jedoch
nicht bedeuten, dass dort Häuser genaut werden sollen und werden, die in
ihrer Höhe zu Hochhäusern werden. Wir wollen dort ein neues, schönes
Quartier für jung und alt schaffen, für genügend Grünflächen eintreten
und frei lassen.

Auf unserem Landesparteitag vom 06. April 2019 haben die Delegierten
dafür gestimmt, GEGEN den Volksentscheid zu stimmen und damit FÜR eine
Bebauung. Der Regionalausschuss der Stadtteile Vahr und Hemelingen, dem
auch ich angehöre, hat sich darauf verständigt, dass es ca. 1000
Wohnungen für ca. 2000 Menschen geben soll, von denen ein Großteil zum
sozialem Wohnungsbau gehören soll und wird (das sind ungefähre Zahlen,
keinen fixen.). Als LINKE möchten wir jedoch für einen klaren kommunalen
Wohnungsbau eintreten, denn nach einem Ablauf von 20 Jahren können
Wohnungen aus einem sozialem Wohnungsbau in den Mieten steigen. Bei
kommunalem Bau ist das nicht möglich, da die Wohnungen in öffentlicher
Hand bleiben.

Ebenso setzen wir uns dafür ein, dass dort Kitas entstehen, denn diese
sind notwendig, wie aktuelle Zahlen immer wieder zeigen - es gibt zu
wenige Kitaplätze, auf Grund von zu wenigen Kitas. Das Rennplatzgelände
soll also nicht nur "stumpf" mit Wohnungen bebaut werden, sondern ein
neues, schönes Quartier werden, in dem man gut und gerne leben kann.

Herzliche Grüße

--
Fabrice Wendt
exam. Altenpfleger
Schwerpunkt Pflege- und Gesundheitspolitik
Mitglied für den Beirat Vahr in den Ausschüssen Bau, Verkehr und Umwelt,
sowieo "Galopprennbahn" (Regional)
Landesratspräsidumsmitglied DIE LINKE Land Bremen