Dr. Volker Redder

| Kandidat Bremen
Dr. Volker Redder
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Jahrgang
1959
Wohnort
Bremen-Huchting
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Biol., Dipl.-Inform., Dr.-Ing.
Ausgeübte Tätigkeit
Geschäftsf. Gesellschafter
Wahlkreis

Wahlbereich 9: Bremen-Huchting

Liste
Wahlbereich Bremen, Platz 14
Parlament
Bremen

Bremen

Damit nicht mehr so viel Unterricht ausfällt, müssen mehr Lehrerinnen und Lehrer eingestellt werden.
Position von Dr. Volker Redder: Stimme zu
Wir brauchen einen verlässlichen und qualitativ guten Unterricht im PISA-Land Bremen. Das geht m.E. nur mit mehr Lehrkräften.
Kinder sollen grundsätzlich an einer gemeinsamen Schule unterrichtet werden - unabhängig von ihren Fähigkeiten.
Position von Dr. Volker Redder: Lehne ab
Es muss BEIDES möglich sein: Gesamtschulen UND Gymnasien. Ich will mehr Wettbewerb zwischen und an den Schulen, damit unsere Kinder besser auf das Leben vorbereitet werden.
Bremen soll im Bundesrat eine Initiative für die Einführung bundesweiter Volksentscheide starten.
Position von Dr. Volker Redder: Neutral
Bin nicht sooo begeistert von dieser Idee, weil ich die Kosten und den Aufwand nicht überblicke. Ich befürchte, dass behördenseitig ein weiterer Wasserkopf entsteht, der das Ganze überwacht. Warum nicht stattdessen elektronisch? Mikrozensus-Apps gibt es. Die Auswertung verläuft transparent im Web.
Öffentliche Gebäude sollen bei Renovierung auf erneuerbare Energien umgestellt werden.
Position von Dr. Volker Redder: Stimme zu
Im Prinzip ja. Es muss aber auch wirtschaftlich sein und darf die Anmutung des Gebäudes nicht beeinflussen. Eine dogmatische Muss-Umrüstung - gerade bei Altbauten mit Denkmalschutzcharakter (z.B. ein Standesamt mit Sonnenkollektoren) - wäre fatal für das Stadtbild und den Tourismus.
Es ist grundsätzlich richtig, dass der SV Werder Bremen an den Kosten für die Polizeieinsätze bei Risikospielen beteiligt wird.
Position von Dr. Volker Redder: Lehne ab
Nein. Das ist und bleibt staatliche Aufgabe.
Die Erhöhung von Steuern und Gebühren darf trotz der Haushaltslage keine Option sein.
Position von Dr. Volker Redder: Stimme zu
Naja, das ist eine Fangfrage und hängt natürlich vom Einzelfall ab. Das sollte dann aber auch eine wirklich gut begründete und gut durchgerechnete Ausnahme sein. Der Bremer Mittelstand, der das wirtschaftliche Rückgrat des Landes bildet, darf nicht noch mehr belastet werden.
Bremerhaven soll vom Land Bremen mehr finanzielle Unterstützung erhalten.
Position von Dr. Volker Redder: Neutral
Auch das muss gut begründet sein. Wir sind ein Bundesland und in beiden Städten sollte das gleiche Niveau vorhanden sein. Wenn es rapide strukturelle Unterschiede gibt, muss nachgebessert werden. Das gilt allerdings analog auch für von der Politik vernachlässigte Stadtteile.
Bremen soll viel mehr Flüchtlinge aufnehmen als bisher.
Position von Dr. Volker Redder: Stimme zu
Der Bund bestimmt, wie viele Flüchtlinge zu uns kommen. Wichtiger in diesem Zusammenhang ist, dass unsere Bremer Flüchtlinge schnellstens Deutsch lernen, die Asylanträge fix entschieden werden, sie einen Job bekommen und an unserer Gesellschaft teilhaben. Nur so klappt menschenwürdige Integration.
Für höhere Positionen in der öffentlichen Verwaltung soll es eine Frauenquote geben.
Position von Dr. Volker Redder: Neutral
Faktisch gibt es die in Bremen ja schon: Bei gleicher Qualifikation werden Frauen bevorzugt, um den Anteil zu erhöhen. Eine feste Quote sollte dann aber fairerweise für alle Jobs im ÖD gelten - auch für Männer im z.B. weiblich dominierten Erziehungsbereich. Nur das wäre fair.
Der Hafen soll in der Wirtschaftspolitik stets Vorrang haben.
Position von Dr. Volker Redder: Stimme zu
Die Hafenwirtschaft, die darauf aufbauende Logistik und der Handel sind das wirtschaftliche Herz unseres Bundeslandes. Bremen ist deutscher Exportmeister - und das nur wegen der Häfen. Ein klares Ja!
Im Hafen sollen keine Rüstungsgüter umgeschlagen werden.
Position von Dr. Volker Redder: Lehne ab
Eine Beschränkung des Handels führt zu Umsatzeinbußen, schwächt die Wirtschaft und vernichtet Arbeitsplätze. Alles, was erlaubt ist, muss auch umgeschlagen werden dürfen. Da sollte es keine Extra-Veto aus Bremen geben.
Es muss eine Weservertiefung geben, damit künftig größere Schiffe die Bremischen Häfen anlaufen können.
Position von Dr. Volker Redder: Lehne ab
Nein. Wir haben uns am Jade-Weser-Port beteiligt, damit wir nicht - wie die Hamburger - unseren Fluss zulasten der Umwelt und zulasten des Hochwasserschutzes weiter vertiefen müssen. Da sollten wir Bremer dann auch konsequent sein.
Es soll mehr Polizeipräsenz auf den Straßen in Bremen und Bremerhaven geben.
Position von Dr. Volker Redder: Stimme zu
Die steigenden Kriminaldelikte sprechen dafür. Wir brauchen mehr innere Sicherheit und das geht nur durch mehr Polizeikräfte.
Zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit soll es mehr Videoüberwachung auf Straßen und Plätzen geben.
Position von Dr. Volker Redder: Lehne ab
Videoüberwachung ist sehr problematisch, da JEDER Bürger aufgezeichnet und somit auch verdächtigt wird. Dem kann ich nicht zustimmen.
Der Kulturetat soll deutlich erhöht werden.
Position von Dr. Volker Redder: Neutral
Kultur ist auch ein wirtschaftlicher Standortfaktor. Und wir haben im Land Bremen eine überdurchschnittlich große Vielfalt davon, wenn wir uns mit ähnlichen Städten wie Hannover und Nürnberg vergleichen. Ich bin daher nicht für eine PAUSCHALE Erhöhung; ich mache das vom Einzelfall abhängig.
Menschen mit geringem Einkommen sollen den öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen können.
Position von Dr. Volker Redder: Lehne ab
Der ÖPNV wird eh schon über Steuerumverteilung von den Bremern subventioniert. Um einen kostenlosen ÖPNV finanzieren zu können, müsste jeder noch mehr Steuern bezahlen.
Der Besuch einer Kita soll beitragsfrei werden.
Position von Dr. Volker Redder: Lehne ab
In einem Haushaltsnotlageland ist das komplett nicht darstellbar; ein möglicher Kompromiss wäre ein beitragsfreies letztes Kita-Jahr vor dem Schulbeginn. Damit könnte man auch hinsichtlich gleicher Schulstartbedingungen viel erreichen.
Bremen braucht mehr Innenstadtparkplätze.
Position von Dr. Volker Redder: Stimme zu
Wir haben zu wenig Parkflächen in der Innenstadt. Daher nutzen viele das bequeme Einkaufen mit dem Auto im niedersächsischen Umland und die Bremer Innenstadt verödet. Da muss etwas passieren. Des Weiteren sollten Car-Sharing-Autos Parkausnahmegenehmigungen erhalten.
Um die Belastungen durch Feinstaub und Lärm zu senken, sollen mehr Straßen in Bremen und Bremerhaven verkehrsberuhigt werden. 
Position von Dr. Volker Redder: Neutral
Obwohl Langzeitstudien aus Österreich und der Schweiz zeigen, dass mit Tempo 30 die Emissionen gar nicht und der Lärm nur sehr gering zurückgeht (an der Hör-Nachweisgrenze), bin ich für Tempo 30 in Wohnstraßen. Aber der Wirtschaftsverkehr auf den Hauptstraßen darf nicht weiter behindert werden.
Angesichts der schwierigen Finanzlage darf die Schließung öffentlicher Einrichtungen wie Museen oder Schwimmbädern kein Tabu sein.
Position von Dr. Volker Redder: Lehne ab
Im Prinzip nein, da auch das wichtige Standortfaktoren sind, die ein mittelständisches Unternehmen davon überzeugen können, sich in Bremen und nicht in Niedersachsen anzusiedeln. Natürlich gibt es Ausnahmen. Und da wird "mit den Füßen" abgestimmt: Hat ein Bad keine Gäste mehr, MUSS man es schließen.
Eine Privatisierung von Gewoba, Brepark oder Flughafen ist sinnvoll.
Position von Dr. Volker Redder: Stimme zu
Das ist wieder so eine Gemengefrage: Gewoba: Obwohl viel für Privatisierung spricht eher Nein (s.u.). Brepark und Flughafen: Ja. Alle drei Institutionen gehören NICHT zu den staatlichen Kernaufgaben.
Der Senat muss stärker in den Wohnungsmarkt eingreifen, um ausreichend preiswerten Wohnraum sicherzustellen.
Position von Dr. Volker Redder: Neutral
Wenn Politik will, dass preiswerter Wohnraum entsteht, muss einfach nur mehr Wohnungsbau zugelassen werden. Das Überangebot regelt dann den Preis. Wir sehen aber auch an anderen Kommunen, dass eine Institution wie die Gewoba Mietexplosionen verhindert. Dieses Regulativ ist m.E. sinnvoll (s.o.).
Alle Fragen in der Übersicht
# Soziales 25Apr2015

(...) benötigen wir ein Anti-Mobbing-Strafgesetz und einen Aktionstag gegen Mobbing auch in Bremen? (...)

Von: Xynhf-Qvrgre Znl

Antwort von Dr. Volker Redder
FDP

(...) Aktuell ist der „Schwarze Peter“ ja beim Arbeitgeber. Er muss dafür Sorge tragen, dass Mobbing unterbleibt und kann einen Mobber sogar fristlos entlassen. Das sollte eigentlich Abschreckung genug sein. (...)

Sehr geehrter Herr Dr. Redder,

wie gedenken Sie im Fall Ihrer Wahl mit der höchst umstrittenen Affenfolter des Herrn Kreiter an der Uni...

Von: Xney-U. J. Terir

Antwort von Dr. Volker Redder
FDP

(...) Ich hatte vor ca. drei Monaten a.) die Gelegenheit, die Gelegenheitse Konzentrations-Experimente persönlich anzuschauen und konnte mich b.) in einem anschließenden Vortrag von Professor Dr. Kreiter über die positiven Auswirkungen seiner Experimente auf Behandlungs- und Therapiemethoden von Parkinson-Patienten informieren. (...)

# Soziales 31März2015

(...) laut dem Parteiprogramm vom 3.3.2015 der FDP Bremen ist eine regulierte Legalisierung von Cannabis ein erklärtes Ziel. (...)

Von: Wraf Cerpug

Antwort von Dr. Volker Redder
FDP

(...) In Colorado, wo prinzipiell jeder (unter entsprechenden Auflagen) einen solchen Shop aufmachen und betreiben kann, funktioniert es deutlich besser: Der Staat hat jetzt schon Millionen an Steuern eingenommen und die Shopbetreiber klagen auch nicht; der illegale Handel mit Cannabis ist rückläufig. (...)

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