Dr. Reinhold Reck

| Kandidat Bundestag
Foto Dr. Reinhold Reck
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Wohnort
Freising
Berufliche Qualifikation
Diplom-Theologe
Ausgeübte Tätigkeit
Asylsozialberater und Supervisor
Wahlkreis

Wahlkreis 214: Freising

Wahlkreisergebnis: 1,8 %

Parlament
Bundestag

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Neutral
Der motorisierte Individualverkehr muss insgesamt reduziert werden, nicht nur in den Innenstädten und nicht nur mit Dieselfahrzeugen. Mir erscheint die aktuelle Dieseldebatte eine Alibidebatte, die von der Notwendigkeit einer umfassenden Verkehrswende eher ablenkt.
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Lehne ab
Das geht schon vom Grundgesetz her nicht und es ist auch nicht umsetzbar. Wenn Menschen wegen politischer Verfolgung, Krieg oder Hunger ihre Heimat verlassen, unter Lebensgefahr die Sahara und das Mittelmeer überqueren, dann werden sie sich nicht durch Obergrenzen aufhalten lassen.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Stimme zu
Wobei: reduziert ist zu wenig. Die industrielle Massentierhaltung muss beendet werden: um der Tiere willen, um der Böden und des Grundwassers willen, um der Gesundheit der Menschen willen, zu viel Fleisch essen. Auch die Antibiotika-Resistenzen sind durch die Massentierhaltung mit verursacht.
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Stimme zu
Vor allem muss der Konstruktionsfehler im Rentensystem endlich korrigiert werden, der zur wirtschaftlichen Ausbeutung der Eltern führt. Die ist eine Ursache des Nachwuchsmangels in Deutschland, der wiederum die seit langem absehbare Schieflage der Rentenversicherung mit verursacht.
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Neutral
Jedenfalls funktioniert die derzeitige Mietpreisbremse nicht. Besser ist es, wenn der Staat und die Kommunen sich wieder viel stärker im sozialen Wohnungsbau engagieren, Modelle wie die gemeinnützige Bodennutzung in München entwickeln und damit das Preisniveau auf dem Mietmarkt insgesamt dämpfen.
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Stimme zu
Unbedingt! Es muss transparent sein, wer im Bundestag, in den Ministerien, in den Europäischen Institutionen ein und aus geht und versucht, politische Entscheidungen zu beeinflussen.
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Lehne ab
Gentechnik in der Landwirtschaft bringt für die Ernährung (bisher jedenfalls) nichts. Sie stärkt die Marktmacht der globalen Agrar- und Agrarchemie-Konzerne, macht die Landwirte völlig abhängig, führt zu einem massiven Rückgang der Artenvielfalt usw.
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Stimme zu
Unbedingt. Besser noch wäre 120 km/h.
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Stimme zu
Unbedingt. Als Volksinitiative und als Referendum gegen vom Parlament beschlossene Gesetze. Mit einem mehrstufigen Verfahren (Konzept von Mehr Demokratie e.V.). Keinesfalls aber als Plebiszit nach Gutdünken der Regierenden wie beim Brexit oder beim Verfassungsreferendum in der Türkei.
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Lehne ab
Schon seit den Zeiten des RAF-Terrors wurden die Sicherheitsgesetze ständig verschärft - auf Kosten der Freiheitsrechte. Ob damit mehr Sicherheit entsteht, ist sehr fraglich. Eher erreichen die Terroristen so ihr Ziel, die freiheitlich-demokratische und rechstsstaatliche Grundordnung auszuhöhlen.
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Lehne ab
Kohleabbau ist keine Übergangstechnologie. Kohle wird seit 200 Jahren in großem Stil abgebaut und verfeuert. Gefördert werden müssen stattdessen: erneuerbare Energieen, regionale Netze, moderne Speichertechnologien, effizientere Nutzung ... und meist vergessen: das Energiesparen.
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Neutral
Für Kinder ab 3 Jahren ja. Für kleinere Kinder müssen Eltern Wahlfreiheit bekommen, wie sie sie betreuen wollen: selbst oder durch Tagesmütter oder in der KiTa oder ... Die ÖDP fordert daher für die ersten 3 Jahre ein Erziehungsgehalt in Höhe der staatlichen Subventionierung eines Krippenplatzes.
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Stimme zu
Rüstung ist das, was in dieser Region sicher am wenigsten fehlt. Die ÖDP fordert ein generelles Vorbot von Rüstungsexporten in sogenannte Drittstaaten außerhalb von EU und NATO.
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Lehne ab
Es scheint ja, dass es auch die Bundesregierung so langsam einsieht, dass Afghanistan kein sicheres Herkunftsland ist. Jedenfalls sind derzeit die Abschiebungen dorthin gestoppt und das BAMF hat die Entscheidungen über Asylverfahren von Flüchtlingen aus Afghanistan vorerst ausgesetzt.
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Stimme zu
Eine klarere Trennung von Kirche und Staat täte auch den Kirchen gut, denn sie würde sie unabhängiger machen. Die Alternative zum staatlichen Kirchensteuereinzug wäre ein Kirchenbeitragswesen wie z.B. in Österreich, das die Kirchen selbst organisieren müssten.
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Stimme zu
Bei jeder zwischenstaatlichen oder internationalen Zusammenarbeit müssen die Mitglieder Kompetenzen abgeben. Das ist nicht das Problem. Wenn allerdings zentrale Souveränitätsrechte abgegeben werden, dann sollte es darüber obligatorische Volksentscheide geben.
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Stimme zu
Unbedingt. Die Schere bei Einkommen und Vermögen geht immer weiter auseinander. Das wird zunehmend ein soziales Problem. Es untergräbt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Auch muss die Progressionstabelle angepasst und dynamisiert werden, damit nicht schon Normalverdiener den Spitzensatz bezahlen.
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Neutral
Hier möchte ich differenzieren. Befristete Anstellungen wegen Krankheitsvertretung oder Schwangerschaftsvertretung sind sinnvoll. Sachgrundlose Befristungen müssen an klare Bedingungen und strengste Vorgaben gebunden werden, um Missbrauch zu verhindern.
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Stimme zu
So höre ich es von Fachleuten in der Drogenberatung und -therapie und auch von Polizeibeamten. Die Politik der Repression ist an dieser Stelle gescheitert. Entkriminalisierung und Austrocknen der Schwarzmärkte in Verbindung mit Prävention, Substitution und Therapie ist die Alternative.
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Neutral
Die Schieflage des Rentensystems muss grundsätzlicher angegangen werden. Da es Kinder als die Beitragszahler der Zukunft nicht berücksichtigt, beutet es die Unterhalts- und Erziehungsleistung der Eltern aus und belohnt zugeleich Kinderlosigkeit. Dieser elementare Konstruktionsfehler ist zu beheben.
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Stimme zu
Unbedingt! Es ist naiv zu glauben, Unternehmen und Verbände würden uneigennützig an Parteien spenden. Kapitalgesellschaften sind verpflichtet, mit dem Geld der Eigentümer verantwortlich umzugehen. Sie werden nicht spenden, wenn sie sich nicht in irgendeiner Weise eine Gegenleistung erwarten können.
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
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Position von Dr. Reinhold Reck: Stimme zu
Klar. Bei TTIP haben wir ja erlebt, wozu Geheimverhandlungen führen. Unerklärlich nur, dass die EU-Kommission aus dem TTIP-Debakel nichts gelernt hat und dasselbe nun mit Japan versucht.

Die politischen Ziele von Dr. Reinhold Reck

  • Demokratie
    - Einführung von Volksinitiative, Referendum und Volksentscheid auf Bundesebene
    - Beendigung der gekauften Politik: Verbot von Firmenspenden an Parteien
    - Amtszeitbegrenzung für den/die Bundeskanzler/in auf 10 Jahre
  • Außen- und Sicherheitspolitik
    - Für eine wertegeleitete (statt interessengeleitete) Außenpolitik
    - Keine Rüstungsexporte außerhalb von EU und NATO
    - Keine Auslandseinsätze der Bundeswehr ohne klares UN-Mandat
    - Kein Paktieren mit autokratischen Regimen
    - Stärkung der UN statt Sondergipfel der Mächtigen (G7, G8, G20)
    - Stärkung der internationalen Gerichte
  • Europapolitik
    - Reform der EU-Institutionen
    - Demokratisierung des EU-Parlaments (Gleiche Wahl, Initiativ- und Budgetrecht)
    - Solidarischer Umgang mit Flüchtlingen statt Abschottung der „Festung Europa“
    - Sicherung der europäischen Werte angesichts nationalistischer und autokratischer Tendenzen in manchen Mitgliedsländern und Beitrittskandidaten
  • Energiepolitik
    - Konsequentes, aktives Vorantreiben der Energiewende
    - Einsatz Deutschlands für den europaweiten Atomaustieg
    - Kündigung des Euratomvertrages
    - Aufbau kleinteiliger, regionaler Erzeugungs- und Versorgungsstrukturen
    - Förderung der Entwicklung moderner Speichertechnologien
  • Landwirtschaft
    - Förderung naturnaher, nachhaltiger Kreislaufwirtschaft
    - Verbot industrieller Intensiv-Tierhaltung (Massentierhaltung)
    - Bindung der Tierhaltung an die Fläche (Futtermittelerzeugung, Gülleentsorgung)
    - Stopp der Überproduktion von Fleisch für den Export
    - Verbot von Glyphosat und Neonicotinoiden
  • Wirtschaftspolitik
    - Von der Wachstumsideologie zur Post-Wachstums-Ökonomie
    - Stopp der Externalisierung von Kosten in die Umwelt und ins Ausland
    - Nutzung alternativer Wohlstandsindikatoren (z.B. Human Development Index)
    - Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe
    - Minderung des Ressourcen- und Energieverbrauchs durch mehr Effizienz bei gleichzeitiger Suffizienz („Genug ist genug“)
  • Handelspolitik
    - Fairhandel statt Freihandel
    - Stopp der Freihandelsabkommen CETA, TTIP; TISA, die unsere Demokratie aushöhlen
    - Vereinbarung von globalen, fairen Handelsregeln auf UN-Ebene statt bilateraler Freihandelsverträge der großen Wirtschafts- und Handelsblöcke (USA, EU, Japan, China), die v.a. der Absicherung der eigenen Dominaz dienen.
  • Gesellschaftspolitik (Familie, Steuern, Soziales, Migration und Integration)
    - Wahlfreiheit für Eltern in der Kinderbetreuung durch Erziehungsgehalt in den ersten drei Lebensjahren (statt des ungerechten, einkommensabhängigen Elterngeldes)
    - Echte Rentenreform zur Beendigung der Aufbeutung der elternlichen Erziehungsleistung durch unser Rentensystem und Schaffung eines langfristig zukunftsfähigen Rentensystems.
    - Erhebung einer Vermögenssteuer auf große Vermögen
    - Faire Erbschaftssteuer, die v.a. große Vermögen erreicht
    - Dynamisierung der Progressionstabellen bei der Einkommensteuer zur Entlastung mittlerer Einkommen
    - Stärkung des Zeit- und Beziehungswohlstands durch flexiblere Arbeitszeitmodelle
    - Effektive Integrationsstrategien für alle Zuwanderer (Spracherwerb, Schule, Ausbildung und Arbeit von Anfang an, auch für Asylbewerber)
  • Innere Sicherheit
    - Verhinderung abgekapselter sozialer, ethnischer oder religiöser Milieus durch bildungs-, siedlungs- und sozialpolitische Anstrengungen
    - Stärkung der Präventionsarbeit in Schule, Jugendarbeit, Medien zur Verhinderung des Abgleitens in rechts- oder linksextreme oder islamistische Milieus
    - Personelle und materielle Stärkung von Polizei und Justiz

Über Dr. Reinhold Reck

1958 wurde ich in einem Dorf im Landkreis Forchheim geboren. Dort bin ich mit vier Brüdern auf einem kleinen Bauernhof aufgewachsen. Nach Volksschule und Gymnasium, Bundeswehrzeit (und anschließender Wehrdienstverweigerung) habe ich zwei Semester Jura studiert, dann zur Theologie gewechselt und schließlich in Bibelwissenschaft promoviert.

Beruflich war ich an verschiedenen Stellen im kirchlichen Dienst tätig, u.a. 15 Jahre lang in der beruflichen Fort- und Weiterbildung für Seelsorgeberufe. Nach mehreren eigenen berufsbegleitenden Zusatzausbildungen in verschiedenen person- und organisationsbezogenen Beratungsformaten habe ich zunächst nebenberuflich und dann hauptberuflich als Organisationsberater, Coach und Supervisor gearbeitet.

Seit zwei Jahren bin ich als Asylsozialberater wieder in einem Angestelltenverhältnis.

Ich wohne in Freising, bin verheiratet und habe drei erwachsene Kinder.

Politische engagiert bin ich in der ÖDP seit 2008, u.a. einige Jahre im Kreisvorstand und als stellvertretender Kreisvorsitzender, aktuell im Ortsvorstand Freising und als Vorsitzender der Bundesprogrammkommission der ÖDP

Alle Fragen in der Übersicht

(...) Sehr geehrter Herr Reck ein einfaches Mittel um schnell den Ausstoß von Abgasen im Straßenverkehr zu senken und die Verkehrssicherheit zu erhöhen wäre meiner Meinung nach eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn und in Innenstädten. (...)

Von: Uryzhg Unegvatre

Antwort von Dr. Reinhold Reck
ÖDP

(...) da bin ich voll und ganz Ihrer Ansicht, wie Sie z.B. auch in der heutigen Freisinger SZ nachlesen können, wo ich als ersten, schnell zu realisierenden Schritt genau eine solche allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkung von 120 km/h auf Autobahnen und 80 km/h auf Landstraßen fordere. Für die innerörtlichen Straßen wäre noch generell 30 km/h zu ergänzen, wobei für einzelne große innerstädtische Straßen ausnahmsweise Tempo 50 erlaubt werden mag. (...)

# Internationales 20Aug2017

(...) Wie soll sich die Bundesregierung gegenüber den Regierungen Russlands, Polens, Ungarns und der Türkei verhalten aufgrund der politischen Situation dort, insbesondere im Hinblick auf EU- und NATO-Mitgliedschaft?

Von: Abeoreg Arvquneqg

Antwort von Dr. Reinhold Reck
ÖDP

(...) Ich bin überzeugt, dass eine langfristig tragfähige und verlässliche Außenpolitik in erster Linie wertegeleitet sein muss und nicht interessengeleitet. Nicht von Wirtschafts- und Handelsinteressen, auch nicht von machtpolitische und geostrategische Interessen. (...)

(...) Welche Reglementierungen bräuchte es, damit solche Gefahren nicht bestehen? Kann diese Gefahr überhaupt ausgemerzt werden? (...)

Von: Qnavry Svfpure

Antwort von Dr. Reinhold Reck
ÖDP

(...) 1. Die Initiative für eine Volksentscheidung geht immer vom Volk aus oder sie ist in bestimmten Fragen durch die Verfassung vorgeschrieben (z.B. bei der Abtretung von Souveränitätsrechten an die EU). Sie kann jedenfalls nicht von der Regierung oder vom Parlament nach Gutdünken angesetzt werden. (...)

# Gesundheit 15Aug2017

Sowohl Massentierhaltung, als auch der Kohleabbau haben in Deutschland festen Bestand. Seit Jahren wird uns ein Kohleausstieg versprochen und auch...

Von: Qnavry Svfpure

Antwort von Dr. Reinhold Reck
ÖDP

Sehr geehrter Herr Svfpure,

ein ganz zentraler Grund, warum in bestimmten Einzelfragen wie...

(...) Wie stehen Sie zu dem Thema des Baumschwindens in unserer Stadt? Unterstützen Sie den Plan, eine Baumschutzverordnung zu erlassen? Welchen Stellenwert räumen Sie dem Grün in der Stadtplanung ein? (...)

Von: Orggvan Xöuar

Antwort von Dr. Reinhold Reck
ÖDP

(...) Zur Frage einer Baumschutzverordnung für Freising: das ist zwar kein bundespolitisches Thema, sondern liegt in der Regelungskompetenz der Stadt Freising, aber ich halte sie für sinnvoll. Gerade angesichts des enormen Siedlungsdrucks könnte sie helfen, der Versuchung zu wehren, leichtfertig alten Baumbestand zu opfern. (...)

Sind Sie für oder gegen den Bau der dritten Startbahn beim Flughafen München-Erding?

Von: Whqvgu Arhznve

Antwort von Dr. Reinhold Reck
ÖDP

(...) Der Bau darf auch nicht von einem irgendwie definierten "Bedarf" abhängig gemacht werden. Wenn wir ökologische Nachhaltigkeit ernstnehmen wollen, wenn wir auch nur die Pariser Klimaschutzziele erreichen wollen und die Erde nicht weiter blindlings in die globale Klimakatastrophe steuern wollen, dann gibt es keine Rechtfertigung für dieses Ausbauprojekt. (...)

# Sicherheit 27Jul2017

(...) Würden Sie im Falle Ihrer Wahl etwas gegen diese Schlupflöcher unternehmen?

Von: Whqvgu Arhznve

Antwort von Dr. Reinhold Reck
ÖDP

(...) Ich halte die Rüstungsexportpolitik Deutschlands in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten für skandalös. Im Falle meiner Wahl werde ich mich im Bundestag in dieser Thematik klar (und in Übereinstimmung mit dem Programm der ÖDP) positionieren und einsetzen: keine Rüstungsexporte außerhalb von EU und NATO. Dass auch innerhalb der Grenzen von EU und NATO jeweils genau hingesehen werden muss, zeigt die Situation in der Türkei. (...)

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