Jahrgang
1954
Wohnort
Bremen
Berufliche Qualifikation
Diplom-Volkswirt, Geschäftsführer
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wahlkreis

Wahlkreis 155: Leipzig-Land

Wahlkreisergebnis: 22,6 %

Liste
Landesliste Sachsen, Platz 2
Parlament
Bundestag 2009-2013

Über Dr. Axel Troost

Geboren am 1. September 1954 in Hagen/Westfalen; verheiratet,
zwei Kinder.

Abitur 1973 in Schule Schloss Salem. Studium der
Volkswirtschaftslehre in Marburg, Promotion zum Thema
"Staatsverschuldung und Kreditinstitute".

Seit 1981 zunächst ehrenamtlicher, dann teilzeitbeschäftigter
Geschäftsführer der "Arbeitsgruppe Alternative
Wirtschaftspolitik" (Memorandumgruppe). Seit 1984
Geschäftsführender Gesellschafter der PIW Progress-Institut für
Wirtschaftsforschung GmbH, Bremen/Teltow. 1990 bis 2001
Geschäftsführer der "Büro für Strukturforschung Rostock gGmbH"
(BÜSTRO), Rostock.

Langjähriges Mitglied u. a. bei der IG Metall, jetzt ver.di,
ATTAC, Bund demokratischer WissenschaftlerInnen und im
Förderverein gewerkschaftliche Arbeitslosenarbeit e. V.;
Mitinitiator zahlreicher bundesweiter arbeitsmarktpolitischer
Initiativen. Mitglied im Vorstand des Institut Solidarische Moderne
(ISM)

2004 Mitbegründer der "Wahlalternative" und Mitglied des
geschäftsführenden Bundesvorstandes des Vereins "Wahlalternative
Arbeit und soziale Gerechtigkeit"; von Januar 2005 bis Juni 2007
Mitglied des geschäftsführenden Bundesvorstandes der Partei
"Arbeit und soziale Gerechtigkeit - Die Wahlalternative (WASG)";
seit Juni 2007 Mitglied der Partei DIE LINKE und Mitglied im
erweiterten Bundesvorstand, Oktober 2007 bis November 2008
Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE in Bremen; von November
2009 bis 2011 Mitglied im Landesvorstand der Partei DIE LINKE in
Sachsen; seit Juni 2012 stellvertretender Parteivorsitzender der
Partei DIE LINKE.

Mitglied des Bundestages seit 2005; In der 17. Wahlperiode
Finanzpolitischer Sprecher und einer der Parlamentarischen
Geschäftsführer der Bundestagsfraktion DIE LINKE sowie Mitglied
im Unterausschuss Kommunales und Mitglied im Finanzausschuss.
Verwaltungsrat der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
(BaFin).

 

Alle Fragen in der Übersicht
# Finanzen 16Juni2013

Sehr geehrter Herr Troost,

Ende April war vor allem in Onlinemedien zu lesen, dass die Deutsche Bank in ihrer Bilanz ein Derivatevolumen...

Von: Qnavryn Ubyz

Antwort von Dr. Axel Troost
DIE LINKE

(...) Ähnlich wie im Straßenverkehr oder bei Arzneimitteln soll nach unserer Vorstellung in Zukunft das Gegenteil gel­ten: Finanzinstrumente müssen solange verboten sein, bis sie eine ausdrückliche Zu­lassung haben. Ein Finanz-TÜV dürfte nur Finanzprodukte zulassen, die offensichtlich einen gesamtwirtschaftlichen Nutzen haben, verständlich sind und deren Risiken sich robust quantifizieren lassen. Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind, muss der Fi­nanz-TÜV die Zulassung des betreffenden Instruments ablehnen. (...)

# Wirtschaft 22Nov2012

Sehr geehrter Herr Dr. Trost,

gerne möchte ich von erfahren, was Sie und die Linke zur so genannten Gemeinwohl-Ökonomie halten?

Link...

Von: Qbzvavdhr-Cnfpny Serl

Antwort von Dr. Axel Troost
DIE LINKE

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

# Wirtschaft 14Okt2012

Sehr geehrter Herr Dr. Troost,

trotz der m.E. zutreffenden Analysen über die Möglichkeiten einer wirksamen "Griechenland-Hllfe" (u.a. Ihr...

Von: Jbystnat Unegznaa

Antwort von Dr. Axel Troost
DIE LINKE

(...) Dass er mit dem Besuch von Bundeskanzlerin Merkel zusammenfiel, war Zufall. Bernd Riexingers Teilnahme an der Demonstration in Athen lag aber nahe. Ich würde sie weder als überflüssig noch als wirkungslos bezeichnen. (...)

sehr geehrter herr trost,

in der zeitschrift " finanztest " vom oktober 2012 wird in ungewohnter schärfe die mangelnde transparenz der...

Von: Tnvqn Qrgyrs

Antwort von Dr. Axel Troost
DIE LINKE

Sehr geehrter Herr Gaida,

vielen Dank für Ihre E-mail.

Als Fraktion stehen wir der Riester-Rente bekanntlich sehr skeptisch
...

# Wirtschaft 13Sep2012

Sehr geehrter Herr Dr. Troost,

da Sie der finanzpolitische Sprecher der Linken im deutschen Bundestag sind, werden Sie mit dem Sachverhalt...

Von: Qvrgre Sevgfpu

Antwort von Dr. Axel Troost
DIE LINKE

(...) das Verfassungsgericht hat beim ESM bezüglich Zahlungsverpflichtungen und Unterrichtung des Bundestags eine völkerrechtlich verbindliche Klarstellung eingefordert. Dazu soll nun auf Initiative der Bundesregierung von den Finanzministern der ESM-Mitgliedstaaten eine "interpretative Erklärung" verabschiedet werden, welche die Anforderungen des Verfassungsgerichts erfüllt. (...) Wie Sie wissen, lehnt die Fraktion DIE LINKE den ESM-Vertrag und den Fiskalvertrag ab. (...) Eine Stellungnahme von mir nach dem Urteil zum ESM finden Sie hier (ich bin Ökonom und nicht Jurist): /Nach dem ESM-Urteil: Unkonventionelle Maßnahmen zur Rettung der Euro-Zone sind nötig!/ http://www.die-linke.de/index.php?id=55&tx_ttnews[tt_news]=19482&tx_ttne... (...)

Sehr geehrter Herr Dr. Troost,

soeben ist in Justizkreisen des Freistaats Sachsen durchgesickert, dass das Kabinett ein sog....

Von: Fgrsna Ybue

Antwort von Dr. Axel Troost
DIE LINKE

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

# Finanzen 19Jan2012

Sehr geehrte Herr Troost,

1. In Ihrer Presseerklärung sagen Sie:

„DIE LINKE fordert dagegen eine europäische Ausgleichsunion, welche...

Von: Tvfryn Jnyx

Antwort von Dr. Axel Troost
DIE LINKE

(...) Die Europäische Ausgleichsunion würde, anders als heute der europäische Stabilitätspakt, nicht nur gegen Länder mit Leistungsbilanzdefiziten, sondern auch gegen Länder wie Deutschland mit Leistungsbilanzüberschüssen Sanktionen verhängen können. Im Fall von Deutschland könnten das z.B. eine expansivere Haushaltspolitik, eine Steigerung der Löhne im öffentlichen Dienst, die Ausweitung öffentlicher Investitionen oder auch eine Verbesserung der Arbeitsmarktregulierung im Interesse der Arbeitnehmer sein. (...)

# Finanzen 13Okt2011

Sehr geehrter Herr Dr. Troost,

Kontostände sind nichts anderes als Zahlungsversprechen, von denen bereits im Voraus feststeht, dass sie...

Von: Crgre Znvre

Antwort von Dr. Axel Troost
DIE LINKE

(...) Wie sie richtig schreiben, schöpfen Banken durch Kreditvergabe Geld quasi aus dem Nichts. Sie stellen dies aber als Betrugsmodell dar, bei dem im Voraus feststeht, dass der Kreditnehmer oder Anleger sein Geld bei der Bank verlieren wird. (...)

# Finanzen 12Sep2011

Sehr geehrter Herr Trost;

mit dem Abkommen über die Abgeltungssteuer mit der Schweiz will die Bundesregierung nicht nur die Schwarzgelder...

Von: Yhgm Zngurfqbes

Antwort von Dr. Axel Troost
DIE LINKE

(...) In der Sache haben wir eine sehr ähnliche Einschätzung. Leider liegt uns aber bis jetzt der Text des Abkommens mit der Schweiz immer noch nicht vor, sodass auch wir uns in unserer Kritik hauptsächlich auf Zeitungsberichte und andere Quellen (z.B. die Reaktionen des Schweizer Bankenverbandes) stützen müssen. (...)

# Wirtschaft 9Okt2010

Sehr geehrter Herr Dr. Troost,
in Ihrer Rede im Deutschen Bundestag vom 07. Oktober 2010 haben Sie die Notwendigkeit von stetigem...

Von: Xbaenq Fpueöqre

Antwort von Dr. Axel Troost
DIE LINKE

(...) Allerdings ist die fast völlig fehlende ökologische Ausgestaltung zu bemängeln und dies hätte vermieden werden können. Letztendlich halte ich aber die ökologische Folgewirkung der Abwrackprämie für eher unbedeutend gegenüber den Umweltschäden, welche sich mit einer ökologischen Ausrichtung der Verkehrspolitik vermeiden ließen. (...)

Sehr geehrter Herr Dr. Troost,

im Zuge meiner Seminararbeit beschäftige ich mich mit der Währungskrise und ob sie eine potentielle Gefahr...

Von: Pnevan Fgnex

Antwort von Dr. Axel Troost
DIE LINKE

(...) Ich bin nicht der Ansicht, dass sich in Sachen PolitikverdrossenPolitikverdrossenheitRadikalisierung so direkt Parallelen zum Nachwirken der Weltwirtschaftskrise von 1929 und den Folgejahren ziehen lassen. Angesichts der politisch-rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen, der über einen längeren Zeitraum gewachsenen demokratischen Kultur, innerhalb derer die Menschen -und Bürgerrechte fest verankert sind, ist die Situation heute eine gänzlich andere. (...)

# Finanzen 7Aug2010

Sehr geehrter Herr Dr. Troost,

als Student der Betriebswirtschaft der eventuell in der Finanzdienstleistung seine berufliche Zukunft sieht...

Von: Zvpunry Jrvqare

Antwort von Dr. Axel Troost
DIE LINKE

(...) Ein Gradmesser für die Seriosität beim Vertrieb von Anteilen an riskanten Wertpapieren muss sein, dass den Interessierten hinreichend deutlich wird, dass sie eine unternehmerische Beteiligung eingehen, die mit Verpflichtungen von großer Tragweite verbunden sein kann. Insofern wird in den weiteren Beratungen zum Gesetzentwurf auch zu überlegen sein, ob grundsätzlich jeder Person ein Investment in sämtliche Wertpapiere ermöglicht werden sollte oder ob ein Mindestmaß an Finanzmarkterfahrung zur Voraussetzung für bestimmte Beteiligungen gemacht werden kann. Um Kleinanleger vor Totalverlust und Nachschusspflicht zu bewahren, halten wir auch eine Mindestinvestitionssumme für überlegenswert. (...)

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Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Mali

05.06.2013
Dagegen gestimmt

EU-Operation Atalanta

16.05.2013
Dagegen gestimmt

Verbot der NPD

23.04.2013
Dafür gestimmt

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