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Doris Rauscher
SPD
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Frage von Astrid S. •

Sind Sie dafür, dass der Rentenbeginn an die Lebenserwartung gekoppelt wird?

Sehr geehrte Frau Rauscher,

Soll durch das Thema Krankschreibung ab dem ersten Tag, der Fokus weg von der Koppelung Rentenbeginn und Lebenserwartung, gelenkt werden?

Werden wir wähler nicht Ernst genommen?

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Antwort von SPD

Sehr geehrte Frau S.,

die Zukunft unserer gesetzlichen Rente ist eines der wichtigsten sozialpolitischen Themen, denn klar ist auch, ohne eine Reform sinkt das Rentenniveau ab 2031 deutlich. Der Bericht der Rentenkommission wird derzeit intensiv diskutiert. Viele Menschen fragen sich, was die darin enthaltenen Vorschläge konkret bedeuten.

Bei dem von Ihnen angebrachten Punkt ist für mich ist entscheidend: wer länger arbeiten soll, muss dies gesundheitlich auch können. Deshalb braucht es gute Arbeitsbedingungen, Prävention, Rehabilitation und verlässliche Regelungen für Menschen, die ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht bis ins hohe Alter ausüben können. Eine einfache Gleichung „höhere Lebenserwartung = späterer Renteneintritt“ greift aus meiner Sicht zu kurz, ist aber auch in dieser Form nicht durch die Bundesregierung geplant. 

Die Kommission empfiehlt eine behutsame Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung ab 2032, verbunden mit Ausnahmeregelungen für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht länger arbeiten können. Diese Ausnahmeregelungen halte auch ich für essenziell. 

Mit freundlichen Grüßen

Doris Rauscher

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