Weitere Fragen an Dennis Thering
Die Sorge, dass sich die bereits heute unzureichende psychotherapeutische Versorgung weiter verschärfen könnte, ist berechtigt. Für uns ist klar: Eine Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge darf nicht dazu führen, dass wirtschaftlich geführte Praxen schließen und Patientinnen und Patienten noch länger auf dringend notwendige Behandlungen warten müssen.
Sie sprechen einen wichtigen Punkt an: Wer über Jahrzehnte hinweg diszipliniert für das Alter spart, sollte dafür verlässliche und attraktive Rahmenbedingungen vorfinden. Angesichts der demografischen Entwicklung wird die private und betriebliche Altersvorsorge neben der gesetzlichen Rente künftig weiter an Bedeutung gewinnen.
Für uns ist klar, dass notwendige Konsolidierungen im Gesundheitssystem nicht zulasten einer verlässlichen Patientenversorgung gehen dürfen. Ihre Hinweise und Erfahrungen nehmen wir daher sehr ernst und geben diese gerne auch an unsere Kollegen auf Bundesebene weiter.
Der Senat hat uns auf unsere Schriftlichen Kleinen Anfragen zu diesem Thema keine vollständige Auskunft gegeben.

