Clara Herrmann

| Kandidatin Berlin
Jahrgang
1985
Wohnort
Berlin-Friedrichshain
Berufliche Qualifikation
Diplomstudium Geographie, VWL und BWL
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin (Seit 2006)
Parlament
Berlin
Wahlkreisergebnis
20,5 %
Wahlkreis
Friedrichshain-Kreuzberg WK 4

Berlin

Die Ergebnisse von Volksentscheiden müssen verbindlich sein.
Position von Clara Herrmann: Stimme zu
Das ist für uns Grüne selbstverständlich. Schon heute kann das Parlament per Gesetz erfolgreiche Volksentscheide später ändern, wenn es dafür zwingende Gründe gibt. Eine Änderung im „Schweinsgalopp“, wie es Rot-Schwarz etwa gemacht hat um das Tempelhof-Gesetz auszuhebeln, lehnen wir aber strikt ab.
Zur Aufklärung von Straßenkriminalität und zur Abschreckung braucht es mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum.
Position von Clara Herrmann: Lehne ab
Sicherheit im öffentlichen Raum ist uns Grünen sehr wichtig, wir bezweifeln aber, dass Videoüberwachung viel dazu beiträgt. Die Kameras können zwar zur Aufklärung von Straftaten beitragen, diese aber nicht verhindern. Mehr Polizei vor Ort erscheint uns daher effektiver und verhältnismäßiger.
Kitas sollen auch für Kinder unter 3 Jahren beitragsfrei sein.
Position von Clara Herrmann: Lehne ab
Grundsätzlich ist es auch grünes Ziel, dass frühkindliche Bildung kostenfrei ist. Aber aktuell braucht Berlin vor allem mehr Kitaplätze und qualifiziertes Personal. Für uns hat die Qualität in der Betreuung Vorrang. Dafür finden wir Beiträge von Eltern, die sich das leisten können, sinnvoll.
Die verantwortlichen Manager des BER sollten persönlich in Haftung genommen werden.
Position von Clara Herrmann: Stimme zu
Es ist weder gerecht noch vermittelbar, warum Manager, die durch Korruption oder schwere Versäumnisse, wie beim BER-Desaster, zur massiven Verschwendung von Steuergeldern beigetragen haben, nicht persönlich dafür in Haftung genommen werden. Daher fordern wir Grüne eine erneute Haftungsprüfung
Die Stadtautobahn A 100 soll weitergebaut werden.
Position von Clara Herrmann: Lehne ab
Der überteuerte Weiterbau der A100 ist Verkehrsplanung aus den 80ern. Eine Verlängerung mitten durch Berlins Innenstadt bedeutet vor allem mehr Autoverkehr und Stau – und für die Anwohner*innen mehr Lärm und Abgase. Wir Grüne werden weiterhin gegen diesen verkehrspolitischen Unsinn kämpfen.
Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften sollen mehr Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen bauen.
Position von Clara Herrmann: Stimme zu
Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften sind für uns Grüne wichtige Partnerinnen bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Wir wollen sie in die Lage versetzen, mehr Wohnungen zu günstigen Mietpreisen bereitzustellen und den öffentlichen Anteil am gesamten Wohnungsbestand deutlich zu erhöhen.
Der Konsum und Besitz von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Clara Herrmann: Stimme zu
Wir Grüne wollen landeseigene oder vom Land lizensierte Cannabis-Verkaufsstellen und den Eigenbedarf-Anbau entkriminalisieren. Wir werden dafür ein Modellprojekt zur kontrollierten Abgabe an Erwachsene durchführen, das den Jugend- und Verbraucherschutz erhöht und mehr Suchtprävention ermöglicht.
Um die Schulden zu senken, sollte der Senat auch öffentliche Unternehmen verkaufen.
Position von Clara Herrmann: Lehne ab
Öffentliche Unternehmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge für alle Menschen in dieser Stadt. Berlin leidet noch heute unter der Privatisierungspolitik unter Rot-Rot. Wir Grüne wollen die Landesunternehmen wieder stärken, anstatt die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen.
Jugendliche ab 16 Jahren sollen künftig das Abgeordnetenhaus mitwählen dürfen.
Position von Clara Herrmann: Stimme zu
Wir Grüne setzen uns schon lange für ein Wahlrecht für Jugendliche ab 16 Jahren ein. Denn wir wollen, dass die Stimmen von Kindern und jungen Menschen in Politik und Gesellschaft gehört werden und ihre Anliegen dadurch auch mehr Beachtung erfahren.
Die Umweltzone soll abgeschafft werden.
Position von Clara Herrmann: Lehne ab
Wir wollen die Umweltzone ausweiten, etwa auf Quartiere in Berlins Außenbezirken, die besonders durch Feinstaub und Stickoxide belastet sind. Und wir Grüne möchten die blaue Umweltplakette einführen. Die Vorgaben sollen zukünftig auch für Baumaschinen, Schiffe oder Holzfeuerungsanlagen gelten.
Dass private Wohnungen nicht mehr an Touristen vermietet werden dürfen, ist richtig.
Position von Clara Herrmann: Stimme zu
Das Zweckentfremdungsverbot haben wir Grüne lange gefordert. Denn Wohnraum in Berlin ist knapp und Ferienwohnungen werfen für die Eigentümer höhere Gewinne ab als eine reguläre Mietwohnung. Wir wollen, dass Berlins Wohnraum vor allem denjenigen zugute kommt, die in dieser Stadt leben.
Für den Ausbau von Radwegen sollen auch Parkplätze oder Autospuren weichen müssen.
Position von Clara Herrmann: Stimme zu
Wir wollen Alternativen zum Auto attraktiver machen, um noch mehr Menschen das Umsteigen auf Bus, Bahn und Fahrrad zu ermöglichen. Deshalb unterstützen wir auch den Volksentscheid Fahrrad. Bessere Radwege führen zu mehr Verkehrssicherheit und kommen allen zu Gute – auch denen, die Auto fahren.
Der Flughafen Tegel soll erhalten bleiben.
Position von Clara Herrmann: Lehne ab
Versprochen ist versprochen: Sobald der BER eröffnet, wird Tegel stillgelegt – das schulden wir den Anwohner*innen. Wir Grüne wollen dort ein ökologisches Modellquartier verwirklichen, mit 5.000 bezahlbaren Wohnungen, innovativen Unternehmen für grüne Technologien und vielen Freizeitmöglichkeiten.
Das Arbeitsverbot für Asylbewerberinnen und -bewerber soll abgeschafft werden.
Position von Clara Herrmann: Stimme zu
Arbeit ist der Schlüssel zur Integration, und je früher Geflüchtete ihren Lebensunterhalt selber verdienen können, desto besser. Daher setzen wir Grüne uns für die komplette Abschaffung des Arbeitsverbots ein.
Gegen Hausbesetzungen wie in der Rigaer Straße muss der Staat mit aller Härte vorgehen.
Position von Clara Herrmann: Lehne ab
Der Rechtsstaat ist nicht verhandelbar, es gibt keinerlei Rechtfertigung für Gewalt. Doch Innensenator Henkel hat die Lage in der Rigaer Straße durch sein Vorgehen nur eskaliert – offenbar aus wahlkampftaktischen Motiven. Wir Grüne setzen auf Gespräche mit allen, die eine friedliche Lösung wollen.
In Zeiten knapper Kassen sollte bei kulturellen Einrichtungen wie Opernhäusern, Theatern und Orchestern gespart werden.
Position von Clara Herrmann: Lehne ab
Bei der aktuell guten Haushaltslage möchten wir Fördermittel aufstocken, vor allem für die Freie Szene. Auch bei knappen Kassen hat für uns nicht der Sparzwang Vorrang, sondern immer der Versuch, die Einnahmen zu verbessern.
Konfessioneller Religionsunterricht soll abgeschafft und durch einen Ethikunterricht für alle ersetzt werden.
Position von Clara Herrmann: Neutral
Die Frage ist missverständlich. In Berlin gibt es bereits einen Ethikunterricht für alle ab der 7. Klasse. Der konfessionelle Religionsunterricht ist ein zusätzliches, freiwilliges Wahlfach. Beides wollen wir Grüne erhalten.
Die Gymnasien sollen als eigenständiger Schultyp erhalten bleiben.
Position von Clara Herrmann: Neutral
Berlins Schulen haben aktuell andere Probleme, eine neue Schulstrukturreform macht gegenwärtig keinen Sinn. Wir wollen die Integrierten Sekundarschulen stärken, neue Gemeinschaftsschulen einrichten und das Probejahr am Gymnasium abschaffen. Unser langfristiges Ziel bleibt eine „Schule für alle“.
Gleichgeschlechtliche Paare sollen in allen Bereichen dieselben Rechte erhalten wie heterosexuelle Paare.
Position von Clara Herrmann: Stimme zu
Gleiche Liebe, gleiche Rechte! Wir kämpfen seit Langem für die „Ehe für alle“ und wollen die vollständige Gleichstellung von hetero- und homosexuellen Paaren, mit den gleichen Rechten und Pflichten, auch beim Adoptionsrecht.
Es soll ein Nachtflugverbot zwischen 22:00 und 6:00 Uhr geben.
Position von Clara Herrmann: Stimme zu
Lärm macht krank. Wir Grüne fordern deshalb schon lange ein ausnahmsloses Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr am BER. Andere Flughäfen machen vor, dass das auch nicht auf Kosten der Wirtschaftlichkeit gehen muss.
Alle Fragen in der Übersicht
# Familie 2Sep2016

Ist der Bezirk nicht bereit, für den Garten in der Kita Fürstenwalder Strasse ausreichend Rindenmulch und Muttererde bereit zu stellen? (...)

Von: Norbert Herrmann

Antwort von Clara Herrmann (GRÜNE)

(...) vielen Dank für Ihre Anfrage. Auf Nachfrage wurde uns seitens des Amts die Auskunft gegeben, dass im Zuge der Baumaßnahmen, die am Gebäude und auf dem Gelände durchgeführt werden sollten, eine sogenannte Bodenuntersuchung stattgefunden hat. Dabei wurde festgestellt, dass im Boden Trümmer liegen. (...)

(...) Wenn ich richtig informiert bin, sind die Grünen gegen den 17.Bauabschnitt, betonen dieses Thema aber nicht im Wahlkampf, da es in den eventuellen Koalitionsverhandlungen mit der SPD andere wichtigere Streitpunkte geben wird. Wie sicher kann man sein, dass die Grünen dem Weiterbau nicht zustimmen werden? Wird bei einer eventuellen Regierungsbeteiligung der Bau eventuell wieder nur eingefroren, wie beim 16. (...)

Von: Rene Piesker

Antwort von Clara Herrmann (GRÜNE)

(...) Bündnis 90/ Die Grünen in Berlin kämpft seit Jahren entschieden gegen die Verlängerng der A100. Gegen den (...)

# Integration 1Aug2016

Was tun Sie um die Zuwanderung im Rahmen zu halten und sich für unsere Familien einzusetzen

Von: Jutta Hadziev

Antwort von Clara Herrmann (GRÜNE)

Ich setze mich für alle Familien ein, egal woher sie kommen. (...)

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