Christoph Rabenstein
SPD

Frage an Christoph Rabenstein von Jnygre Frvcc bezüglich Städtebau und Stadtentwicklung

21. August 2013 - 17:20

Sehr geehrter Herr Dr. Rabenstein,

wahrscheinlich ist es in der Politik genauso wie in den Unternehmen. Nach langer Zugehörigkeit wird man Betriebsblind. Da wir erst seit 3,5 Jahren von Karlsruhe nach Steinwiesen in unser Haus gezogen sind, überrascht uns doch sehr Vieles. Dass es in Oberfranken sehr viele Defizite gibt bleibt doch unbestritten. Man denke nur an die rückständige Infrastruktur. Es gibt keine adäquate öffentliche Verkehrsverbindungen. Denken wir an die langen kalten schneereichen Winter. Da macht man sich doch so seine Gedanken über die Hunderte leerstehenden Häuser die niemand haben möchte. Dass zudem die jüngeren Menschen dieses Gebiet fluchtartig verlassen, darf einen nicht verwundern. Man könnte meinen, die Landeregierung benötigt eine großes freies Hinterland um die Millionen Tonnen Atom-Abfall endzulagern! Das wäre für deren Passivität eine vernünftige Erklärung.

Was würde eine zukünftige SPD-Grüne-Regierungsmannschaft besser machen als die derzeitige schwarz-gelbe Koalition?
Oder würden Sie überhaupt einen Änderungsbedarf für Oberfranken sehen?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Walter Seipp

Frage von Jnygre Frvcc
Antwort von Christoph Rabenstein
22. August 2013 - 10:33
Zeit bis zur Antwort: 17 Stunden 12 Minuten

Sehr geehrter Herr Seipp,

Sie haben Recht. Es gibt in Oberfranken vor allem im nordöstlichen Bereich sehr viele Defizite.

Ich habe mich mit dem Thema Demografie seit vielen Jahren beschäftigt und eine umfangreiche Studie "Oberfranken - Quo vadis" erstellt. Diese können Sie auf meiner Homepage http://christoph-rabenstein.de/ im Download-Bereich herunterladen.

Außerdem habe ich einen Antrag in den Bayerischen Landtag eingebracht. In ihm werden konkrete Verbesserungsvorschläge angemahnt. Den Antrag finden Sie unter anderem auf der Homepage des Bayerischen Landtags.

Ich hoffe, dass Ihnen diese Antwort weiterhilft und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Dr. Christoph Rabenstein