Geplanten Wegfall der kostenlosen Familienversicherung. Ehegatten mit Behinderung von 30% und einem Alter > 60. Ist das sozial gerecht?
Hallo Herr de Vries,
ich habe eine Frage zum geplanten Wegfall der kostenlosen Familienversicherung. Meine Ehefrau hat 2021 (mit Ende 50) einen Schlaganfall erlitten, vieles konnte wieder ins Lot gebracht werden, allerdings war sie nicht mehr in der Lage Ihre Tätigkeit auszuüben. Aktuell hat Sie einen Grad der Behinderung von 30%. Muss ich ihr jetzt mit 62 sagen, dass sie sich noch eine Job als Aushilfe suchen soll?
Neben den bisher genannten Ausnahmen (Pflege von Angehörigen etc.) wäre in meinen Augen auch die Berücksichtigung von Alter und GdB des mitversicherten Ehegatten sinnvoll.
Sonst wird man als Alleinverdiener, der seit dem deutlich mehr arbeiten MUSS um das Auskommen zu verdienen DOPPELT bestraft von einem Gesundheitssystem, dem ich schon monatlich 50€ in den Rachen werfe für Tabletten (nein, Zuzahlungsbefreiung klappt gerade so nicht)
Danke für eine Antwort, resp. Ihr Einsetzen
Joachim J.

