Wie stehen sie dazu, das Rentenalter an die Lebenserwartung gekoppelt wird?
Sehr geehrter Herr Reck,
Im Reformpapier steht laut
ZDF, dass das Rentenalter an die Lebenserwartung gekoppelt wird
Die Zahlen ARD
Deutschland Trend, berichtet, dass 63Prozent gegen diese Kopplung sind.
Sehr geehrte Frau Juliane G.,
der Vorschlag der Bundesregierung geht an der Lebensrealität von Millionen Arbeitnehmern vorbei. Besonders derer, die im Handwerk oder auch in der Landwirtschaft beschäftigt sind. Wer jahrzehntelang schwerer körperlicher Arbeit nachgehen muss, leidet im Alter häufig unter schwersten Erkrankungen, arbeiten bis 67 ist hier medizinisch oft unmöglich. (https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-fit-bis-67-wie-der-job-aeltere-beschaeftigte-krank-macht-9300.htm)
Dies deckt sich auch mit den Erhebungen der Deutschen Rentenversicherung, wobei Hunderttausende jährlich krankheitsbedingt die Erwerbminderungsrente in Anspruch nehmen. (https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Downloads/DE/Statistiken-und-Berichte/statistikpublikationen/statistikband_rente.html)
Es ist nicht vertretbar, dass Versicherte für die verantwortungslose Haushaltsführung der Bundesregierung haften sollen, während andere ohne eigene Beitragsleistungen und ohne Bedingungen in die Sozialsysteme einwandern. (https://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/Zuwanderungsmonitor_2408.pdf)
Daher lehne ich eine Kopplung an die Lebenserwartung und eine Anhebung des Renteneintrittsalters über die Regelaltersgrenze von 67 Jahren grundsätzlich ab. (https://dserver.bundestag.de/btd/20/137/2013762.pdf)
Mit freundlichen Grüßen
Christian Reck

