Carsten Schneider
SPD
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Frage von Natryvxn Qüaarorvy an Carsten Schneider bezüglich Soziales

# Soziales 21. Sep. 2013 - 15:39

Ich bin schon lange aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr vermittelbar und auch mein Mann kann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr seinen Beruf ausüben.Wir bekommen nun leider Hartz IV,was zu einem normalen leben nicht reicht,aber das werden Sie sicher wissen.Die "Arbeitspolitik der Frau van der Leyhen ist mehr als unsozial.

Wenn ich dabei an andere Staaten denke und die Eck-Regelsätze vergleiche ist Deutschland das aller,allerschlechteste.Es wird nicht einmal über die Menschen gesprochen die mit Hartz IV zu leben gezwungen sind und werden immer weiter dabei entmündigt,ihnen /uns wird alles genommen.

Versicherungen müssen aufgelöst werden und und und.Dann diese sinnlosen Maßnahmen die man mit uns über 50jährigen macht sind einfach unbeschreiblich.
Sie kosten zum einem Unmassen von Geldern und zum anderem was dort gemacht wird ist nicht normal,aber ich denke das Sie wissen was ich meine und einen Job dadurch gefunden hat bisher kaum einer.

Ich frage Sie wie wird das weiter gehen mit uns Hartz IV Empfängern?Wird sich etwas zum positiven ändern?

Die EURO 9,00 die Frau Merkel berechnend mit der Wahl beschlossen hat an Erhöhung für uns ist ein Witz und eine Demütigung,denn Sie wissen doch wie alle Kosten z. Zt.regelrecht explodieren in allen Bereichen wie z.B.Strom,Gas,die Lebenshaltungskosten.Davon kann keine Familie oder ein Ehepaar,selbst nicht ein Single jeden Monat von existieren!!!

An kulturellen Dingen bleibt es uns auch versagt teilzuhaben und werden dadurch immer weiter isoliert.Man verliert dadurch seine Freunde und hat kaum noch Kontakte zu seinen Mitmenschen.

In Erfurt ist es ja auch so das man immer wenn man an eine andere Stelle die weiter entfernt ist die Straßenbahn nutzen muss und trotz Sozialausweis kostet diese Karte jeden Monat EURO 30,00,damit möchte ich aber nicht anklingen lassen das man die Karte uns etwa kostenlos stellt und von dem Geld sollen wir auch noch sparen für Kleidung usw. das will schwarz/gelb.

Wie soll das alles gehen??

Von: Natryvxn Qüaarorvy

Antwort von Carsten Schneider (SPD) 26. Sep. 2013 - 11:08
Dauer bis zur Antwort: 4 Tage 19 Stunden

Sehr geehrte Frau Dünnebeil,

Sie haben völlig Recht: Die Arbeitsmarktpolitik von Frau iba qre Yrlra ist unsozial. Dazu habe ich mich in den vergangenen Jahren immer wieder öffentlich geäußert.

Zu den Regelsätzen: Diese müssen aus meiner Sicht die sogenannte sozio-kulturelle Teilhabe – auf die Sie sich beziehen – ermöglichen. In der Höhe müssen sie auf statistisch erfassten Verbrauchsausgaben der Personen mit niedrigem Einkommen basieren, willkürliche Abschläge sind nicht zulässig. Bei der Auswertung der statistischen Datengrundlage und der jeweiligen Entscheidung, welche Verbrauchsausgaben in welcher Höhe regelsatzrelevant sind, müssen Vertreter der Wissenschaft sowie der Sozial- und Wohlfahrtsverbände beteiligt werden. Alles in allem: Das Verfahren zur Berechnung der Regelsätze muss reformiert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Carsten Schneider