Björn Lüttmann

| Abgeordneter Brandenburg 2014-2019
Björn Lüttmann
Frage stellen
Jahrgang
1975
Wohnort
Oranienburg
Berufliche Qualifikation
Diplom-Politikwissenschaftler
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Landtages Brandenburg
Wahlkreis

Wahlkreis 9: Oberhavel III

Wahlkreisergebnis: 27,0 % (eingezogen über den Wahlkreis)

Liste
Landesliste, Platz 41
Parlament
Brandenburg 2014-2019

Die politischen Ziele von Björn Lüttmann

Was ich (unter anderem) im Landtag bewegen möchte:

  • Eine starke Stimme für Oranienburg, Leegebruch und Liebenwalde: Oranienburg hat mit der notwendigen Kampfmittelsuche und den nach wie vor großen Herausforderungen in der Stadtentwicklung (Städtebau, Straßensanierung) besondere Ansprüche an das Land Brandenburg. Gemeinsam mit den Bürgermeistern und den Stadtverordneten möchte ich in Potsdam mehr für Oranienburg, Leegebruch und Liebenwalde erreichen. Ich möchte ein starker Fürsprecher für die Region sein!

 

  • Familienfreundliche Kommunen: Als Familienvater wünsche ich mir noch familienfreundlichere Kommunen, die dazu eine zielgerichtete Unterstützung aus dem Land benötigen. Dabei geht es zum Beispiel um bessere Qualität in unseren Kitas und Horten durch mehr Personal und höhere Standards. Es geht aber auch um bezahlbare Wohnungen für alle Generationen und ein attraktives Angebot an Bauland. Zu einer sozialen Gemeinde gehört für mich zudem ein aktives Miteinander von Jung und Alt sowie behinderten und nichtbehinderten Menschen. Deshalb setze ich mich für eine weitgehende Barrierefreiheit und Mehrgenerationenprojekte ein.

 

  • Gute Bildung für unseren Nachwuchs: Brandenburgs Schulen haben Nachholbedarf. Insbesondere in unserer berlinnahen Region kommt es immer wieder zu überfüllten Klassen, Überforderungen der Lehrerinnen und Lehrer sowie Unterrichtsausfall. Ich möchte verlässliche und gut ausgestattete Schulen mit ausreichendem Personal, so dass dann auch die inklusive Schule möglich wird. Für unsere Region brauchen wir zudem mehr und qualitativ hochwertige offene Ganztagsschulen.

 

  • Botschafter für Wirtschaft und Arbeit: Oranienburg, Leegebruch und Liebenwalde profitieren von ihrer Nähe zu Berlin und ihrer hervorragenden Infrastruktur. Auch die in den letzten Jahren hinzugekommenen Unternehmen hatten diese Vorteile im Blick. Das Potential, unsere Region als „Speckgürtel“ mit niedriger Arbeitslosigkeit, dynamischer Wirtschaft und Zuzug noch weiter voran zu bringen, ist groß. Für Oranienburg und Liebenwalde ist insbesondere auch der Tourismus ein immer wichtigerer Wirtschaftsfaktor. Als Botschafter für unsere Region und als "Mittelsmann" zur Landeswirtschaftsförderung sowie zur Tourismus Marketing Brandenburg möchte ich zu weiterem Wachstum beitragen.

 

  • Infrastruktur voranbringen: Im Bereich der Infrastruktur müssen noch mehr marode Straßen ausgebaut werden, am besten fahrradfreundlich. Dabei werde ich mich dafür einsetzen, dass auch Leegebruch in den Genuss von Fördermitteln aus Land oder Europäischer Union kommen kann. Einen Wiederanschluss des Bahnhofs Liebenwalde an das Regionalbahnnetz befürworte ich. Die bestehenden Busangebote müssen erhalten und, wo nötig, mit Kleinbus- oder Ruftaxiangeboten erweitert werden.

 

  • Kommunen stärken, Oranienburg bleibt Kreisstadt: In der kommenden Legislaturperiode soll es weitere Änderungen bei den Zuschnitten der Landkreise geben. Ich werde mich dafür einsetzen, dass Oranienburg Kreisstadt bleibt. Darüber hinaus stehe ich für eine Stärkung der Kommunen. Sie wissen am besten um die Notwendigkeiten vor Ort, sie stehen täglich im Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern. Eine Stärkung der Kommunen bedeutet vor allem eine sichere finanzielle Basis, Spielräume zu selbständigem Handeln und verlässliche personelle Rahmenbedingungen. Dabei müssen die aus dem Zuzug und höherer Geburtenrate resultierenden besonderen Ansprüche der berlinnahen Städte und Gemeinden berücksichtigt werden.

 

Darüber hinaus stehe ich (unter anderem) für folgende politische Inhalte:

 

  • Für gute Arbeit, gegen soziale Ungerechtigkeit: Es ist schwer erträglich, dass es 1,7 Millionen Millionäre in Deutschland gibt, während andere Menschen mit 4 bis 5 Euro Hungerlohn pro Stunde abgespeist werden. Neben der hoffentlich baldigen Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes und der notwendigen Begrenzung der Leiharbeit bin ich für eine gleichmäßigere Verteilung der Löhne insgesamt. Es sollte eine Begrenzung der Managergehälter nach oben geben. Ich plädiere auch für eine Anhebung des Spitzensteuersatzes und die Wiederanwendung der Vermögenssteuer. Letztere würde nach geltendem Recht den Ländern Mehreinnahmen bringen, welche zum Beispiel in notwendige Mehrausgaben für Bildung fließen könnten.

 

  • Armut bekämpfen, soziale Sicherung erhalten: In einem der reichsten Länder der Welt sind immer noch viel zu viele Menschen arm und damit vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. Wer aus gesundheitlichen, familiären oder anderen Gründen nicht selbst für seinen Lebensunterhalt durch Arbeit sorgen kann oder zu wenig Rente erarbeiten konnte, dem muss eine soziale Sicherung gewährt werden, die ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. Insbesondere behinderten Menschen muss mit Mitteln unseres sozialen Systems die gleichberechtigte Teilhabe und Teilnahme gesichert werden. Das umlagefinanzierte gesetzliche Rentensystem soll Bestand haben, eine ergänzende „Solidarrente“ für Geringverdiener dazukommen.

Über Björn Lüttmann

Persönliche Angaben:

Geburtsdatum: 11.12.1975
Familienstand: verheiratet, zwei Kinder

Ausbildung:

Schulabschluss: Abitur (1995)

Studium: Diplom-Politikwissenschaften mit dem
Nebenfach Soziologie an den Universitäten Marburg, Rennes (France) und Hamburg (1996-2001)

Abschluss: Diplom-Politikwissenschaftler

Berufliche Stationen:

Seit 2008:  Referent des Bürgermeisters der Stadt Oranienburg, zugleich: Pressesprecher und Leiter der Wirtschaftsförderung

2002-2008:  Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Büroleiter der SPD-Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm

8-9/2002: Mitarbeiter des SPD-Parteivorstandes/Einsatz bei der KAMPA 2002

davor: Mitarbeit bei Agenturen und Medien (u.a. studentische Hilfskraft beim Norddeutschen Rundfunk)

Zivildienst:  

1995-96: Individuelle Schwerstbehindertenbetreuung bei der Johanniter-Unfallhilfe

Hobbies:

Familie, Geschichte, Reisen, Musik, Schlagzeug spielen, Fußball

Ehrenamtliches Wirken in der SPD:

    Mitglied des Vorstandes der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) Brandenburg
    Stellvertretender Vorsitzender der SPD Oranienburg
    Mitglied im SPD-Landesausschuss

    2003 bis 2007: SPD-Abteilung in Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin
    1. Mai 2000: Eintritt in die SPD-Abteilung St. Pauli Nord, Hamburg

Alle Fragen in der Übersicht
# Gesundheit 13Jan2015

Um im Landkreis Oberhavel eine flächendeckende palliiative Versorgung zu erleichtern,wie sie in der Gesundheitsrefom seit 2007 gefordert ist, wäre es sinnvoll ein Servicebüro (15 wochenstunden) einzurichten, in dem alle schon existierenden Palliativen Versorgungsinstitutionen zu vernetzen und somit Ressourcen, Erfahrungen und Kompetenzen zu bündeln und allen Betroffenen zukommen zu lassen. Können Sie uns dabei unterstützen? (...)

Von: Zbavxn Onhznaa

Antwort von Björn Lüttmann
SPD

(...) die palliative Versorgung Schwerkranker und Sterbender in Oberhavel und im Land Brandenburg ist natürlich sehr wichtig. Besonders bemerkenswert ist die Arbeit der ambulanten Hospizdienste, da die Betreuung und Begleitung Schwerkranker überwiegend durch ehrenamtlich Engagierte ermöglicht wird. (...)

%
1 von insgesamt
1 Fragen beantwortet
2 Tage durchschnittliche Antwortzeit
Fragen nach Kategorien

Frage stellen

Die Fragefunktion in diesem Profil wurde geschlossen.
To prevent automated spam submissions leave this field empty.

Moderation

Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden. Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.

Datenschutz

Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Stärkung der ländlichen Regionen

15.12.2017
Dagegen gestimmt

Volksinitiative zur Kreisgebietsreform

18.05.2017
Dafür gestimmt

Schallschutz am BER

17.05.2017
Dagegen gestimmt

Einführung eines "Schutzparagraph 112"

30.04.2015
Dagegen gestimmt

Volksbegehren gegen Massentierhaltung

19.04.2015
Dafür gestimmt

Pages