Frage an Barbara Duden von Xynhf Boehmrvg bezüglich Demokratie und Bürgerrechte

18. November 2007 - 18:53

Sehr geehrte Frau Duden,

während Ihre Aussage am 23.10. noch hoffen ließ, haben Sie den digitalen Wahlstift jetzt abgeschrieben: Zitat HA 14.11. "man muss sich schon für ein System entscheiden".

Weshalb können Sie sich nicht, wenn -so oder so- 20 Mio Kosten anfallen, zu dem Kompromiss entschließen: digitale Kreuze mit elektronischer Auswertung und z u s ä t z l i c h e r manueller Kontrollzählung - oder auch umgekehrt?

Denken Sie nicht, der Wähler hätte Verständnis für einen solchen praktischen Feldversuch, durch den wichtige Erkenntnisse für die Zukunft gesammelt werden könnten?

Beste Grüße - Klaus Obruzeit

Frage von Xynhf Boehmrvg
Antwort von Barbara Duden
21. November 2007 - 13:51
Zeit bis zur Antwort: 2 Tage 18 Stunden

Guten Tag Herr Obruzeit,

vielen Dank für Ihre Frage!

Vor dem Hintergrund der breiten Skepsis gegenüber dem Einsatz des Digitalen Wahlstifts bei den Wahlen am 24. Februar 2008 nicht nur im Rahmen der Expertenanhörung, sondern vor allem bei den Wählerinnen und Wählern , kann dieses technische Hilfsmittel aus unserer Sicht nicht als vollwertges Wahlgerät angewendet werden.

Es ist unabdingbar, dass die Wählerinnen und Wähler Vertrauen in das technische Wahlsystem haben.

Auch von einem "parallelen" Einsatz ist deshalb abzusehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Barbara Duden, MdHB