Welche psychotherapeutischen Fachleute wurden bislang in Ihre Entscheidungsfindung über Ihr politisches Engagement für die psychotherapeutische Versorgung einbezogen?
Sehr geehrter Herr Zorn,
mit großer Sorge verfolge ich als die möglichen Auswirkungen des Beitragsstabilisierungsgesetzes auf die psychotherapeutische Versorgung. Sie schreiben, dass Sie sich einsetzen möchten, dass das GKV-FinStG keine Versorgungsverschlechterung für die Versicherten auslösen soll. Umso entscheidender ist es, dass politische Entscheidungen hier auf einer fundierten und praxisnahen Grundlage getroffen werden.
Daher möchte ich Sie herzlich bitten, mir folgende Fragen zu beantworten:
* Welche psychotherapeutisch tätigen Personen wurden bislang in die Entscheidungsfindung einbezogen?
* In welcher Form planen Sie, künftig die Perspektiven von praktizierenden Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten systematisch einzubinden?
Die Wissenschaft zeigt, dass sich Investition in Gesundheit wirtschaftlich rentiert. Die Praxis zeigt, dass das Gesetz den Zugang zu Psychotherapie verschlechtern wird. Ihr Politisches Engagement für die Gesundheit der Bürger ist jetzt essentiell!

