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Annika Klose
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Frage von Christina M. •

Wäre ein verpflichtendes Rentensplitting für Ehepaare wirklich gerecht oder schafft es nur neue Ungerechtigkeiten und triebe Frauen trotz Arbeit in die Altersarmut?

Sehr geehrte Frau Klose, zur Debatte steht ein verpflichtendes Rentensplitting für Ehepaare. Angeblich soll die häufig schlechter verdienende Ehefrau davon profitieren. Was aber, wenn diese besagte Ehefrau 10 Jahre jünger ist als der Ehemann, erst mit 42 Jahren heiratet, und dann zwar aufgrund des Altersunterschiedes innerhalb der Ehe mehr Rentenpunkte sammelt, weil sie ja 10 Jahre länger arbeitet. Aber insgesamt eine geringere Rente als der ältere Ehemann beziehen wird. Dann müsste sie nach aktueller Lage des Rentensplittings Rentenpunkte an ihren Ehemann abgeben, obwohl er insgesamt eine viel bessere Rente bekommt. Die Rente der Ehefrau würde noch schlechter werden als eh schon, nur weil sie innerhalb der Ehe noch 25 Jahre in Vollzeit gearbeitet hat und der Mann nur noch maximal 16 Jahre aufgrund des Altersunterschiedes. Ich hoffe, dass solche Lebensrealitäten in der Rentensplitting Debatte berücksichtigt werden, sonst würde die Ehe für jüngere Ehefrauen ein finanzielles Risiko.

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