Stimmen Sie am 10. Juli gegen die geplanten Kürzungen und die Budgetierung in der ambulanten Psychotherapie?
Sehr geehrter Herr Dr. Lenz,
als Bürgerin Ihres Wahlkreises Ebersberg sehe ich die Kürzungen in der Psychotherapie sehr kritisch. Ich bitte Sie dringend, am 10. Juli gegen dieses Gesetz zu stimmen, da es die Existenzgrundlage der Therapeuten gefährdet. Die Bundesregierung plant das Streichen von Zuschlägen und eine Budgetierung. Psychotherapie macht nur 1 % der Kassen-Ausgaben aus. Ihr Nutzen ist aber enorm, sie heilt nachhaltig und spart pro investiertem Euro zwei bis vier Euro an volkswirtschaftlichen Kosten ein. Es ist nicht nachvollziehbar, dass hier gekürzt wird, während der Pharmabereich mit über 50 Mrd. Euro weitgehend geschont wird. Das wirkt ungerecht. Eine Verschiebung hin zu Psychopharmaka sollte verhindert werden. Bitte setzen Sie sich für die mentale Gesundheit ein und stimmen Sie am 10. Juli mit „Nein“ und sichern die Versorgung vor Ort sichern.
Mit freundlichen Grüßen
M. S.
