Wie positionieren Sie sich zu den Honorarkürzungen in der Psychotherapie?
vermutlich haben Sie durch zahlreiche Kanäle erfahren, dass die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen am 11.03.2026 eine Absenkung der Vergütung der Psychotherapeuten um 4,5 % durchgesetzt haben. Mir ist keine Berufsgruppe bekannt, die bei Tarifverhandlungen eine Senkung der Gehälter erfahren musste.
Als Hauptargument für eine Kürzung wird vorgebracht, dass die Honorare von Psychotherapeut*innen in den letzten Jahren deutlicher angehoben wurden als von anderen Facharztgruppen – die aber im Vergleich deutlich mehr verdienen. Das wäre in der Argumentation so, als würde man sagen: “Der Gender pay gap ist in den letzten Jahren deutlich kleiner geworden, daher…müssen wir ihn jetzt wieder etwas größer machen!”
Dies ließe sich durchaus noch abwenden. Das letzte Wort hat nämlich das Bundesgesundheitsministerium (angeführt von ihrer Partei), es kann Entscheidungen der Selbstverwaltung beanstanden. Ich würde Sie Bitten sich genau dafür einzusetzen.
Beste Grüsse
Martin C.
Sehr geehrter Herr C.,
Ihre Anfrage über Abgeordnetenwatch.de zum Thema „Honorarkürzungen in der Psychotherapie“ habe ich erhalten. Ich freue mich auf einen direkten und persönlichen Austausch.
Bitte nehmen Sie hierzu formlos und in wenigen Zeilen Kontakt mit meinem Abgeordnetenbüro auf. Sie erreichen uns unter der E-Mail-Adresse: alexander.radwan@bundestag.de.
Mit freundlichem Gruß
Alexander Radwan, MdB


