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Albert Füracker
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Frage von Benedikt H. •

Wie passt es zur angekündigten Wertschätzung für Polizei und Beamte, dass Bayern das Tarifergebnis im öffentlichen Dienst als einziges Bundesland erst sechs Monate später überträgt?

Als Begründung wird häufig die angespannte Haushaltslage des Freistaats genannt. Für viele Beamte ist dieses Argument jedoch nur schwer nachvollziehbar. Gerade Bayern gehört weiterhin zu den wirtschaftsstärksten Bundesländern Deutschlands. Gleichzeitig ist Bayern meines Wissens derzeit das einzige Bundesland, das eine solche Verzögerung bei der Übertragung des Tarifergebnisses vorsieht.

Viele Beamtinnen und Beamte – insbesondere im Polizeidienst – leisten täglich Dienst unter hoher Belastung, auch nachts, an Wochenenden und Feiertagen. Wenn Tarifsteigerungen erst ein halbes Jahr später auf die Beamtenbesoldung übertragen werden, bedeutet dies faktisch einen weiteren Reallohnverlust.

Vor diesem Hintergrund stellt sich für viele die Frage, warum ausgerechnet bei den Beamten gespart werden soll.

Ich bitte daher um eine nachvollziehbare Erklärung, warum eine zeitgleiche Übertragung des Tarifergebnisses in Bayern diesmal nicht möglich sein soll.

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