Ein spezieller Härtefallfonds ist eingerichtet worden: Private Haushalte, die mit Pellets, Heizöl oder Flüssiggas geheizt haben, hatten ebenfalls mit erheblichen Kostensteigerungen zu kämpfen. Dazu wird der Bund im Wirtschaftsstabilisierungsfonds insgesamt maximal 1,8 Mrd. Euro zur Verfügung stellen.
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Da die Preise von Holzpellets bisher deutlich unter denen von Gas lagen, lag der Fokus eher auf diesem.
Tatsächlich lag der Fokus in der damaligen Entlastungsdiskussion vor allem auf Gas, weil es durch die drastisch gestiegenen Importpreise infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine besonders stark betroffen war und Millionen Haushalte direkt berührte. Dennoch wurden auch Nutzer anderer Heizsysteme nicht vergessen.
Nach dem Zwischenbericht der Gaskommission sollen auch Fernwärmekunden eingeschlossen werden. Denn auch sie sind durch den steigenden Gaspreis betroffen.
Deswegen ist leider keine Übernahme der Abschlagszahlung oder eine Senkung der Mehrwertsteuer für Haushalte, die Flüssiggas einsetzen, vorgesehen.
Einerseits wird der Preis von Gas, Öl und anderen Energieträgern durch den Markt, Angebot und Nachfrage bestimmt. Darauf darf der Staat in einer Marktwirtschaft keinen Einfluß nehmen. Andererseits kassiert der Staat durch Steuern und Abgaben kräftig mit.