Für fachpolitische Fragen zu sozial-ökologischer Agrarwirtschaft wenden Sie sich gern vertrauensvoll an meine Fraktionskolleg*innen Renate Künast oder Karl Bär.
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Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die landwirtschaftliche Tierhaltung in Deutschland zukunftsfest zu machen. Ein Baustein dafür ist die geplante Tierhaltungskennzeichnung.
Die Tierhaltung findet in der Regel nicht in erster Linie statt, um Wirtschaftsdünger zu erzeugen. Ausnahmen bilden zum Teil ökologische Betriebe, die ihre Tierhaltung mit der Notwendigkeit für diesen Dünger begründen. Wer in Deutschland Nutztiere hält, macht das also vor allem, um diese zu vermarkten.
Der angestrebte Umbau der Tierhaltung und aktuelle Fortschritte im Grundwasserschutz werden dazu beitragen, die Güllemenge zu reduzieren.
die Ausbringung großer Mengen Gülle auf Feldern insbesondere in ohnehin schon deutlich über den Grenzwerten nitratbelasteten Gebieten (rote Gebiete) stellt weiterhin ein großes Problem hinsichtlich des Klima- und Grundwasserschutzes dar. Diese muss deutlich reduziert werden. Insbesondere die Anwendung des Verursacherprinzips muss präzisiert werden.