(...) Die ÖDP in der StädteRegion war es, die gemeinsam mit dem Anti-AKW-Bündnis in Aachen als erste politische Kraft den Vorstoß gegen Tihange und Doel gemacht und den Vorschlag in die Tat umgesetzt hat, alle Städte, Gemeinden, Kreise und Bezirke sowie das Land NRW um eine offizielle Stellungnahme zum Verhalten im Katastrophenfall und zur Vorbeugung vor dem Katastrophenfall aufzufordern. Dies war Anfang des Jahres 2015, als -außer den Linken - keine andere politische Partei das Thema überhaupt "auf dem Schirm hatte". (...)
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(...) Die Kriminalisierung von Konsumierenden muss beendet werden. (...)
(...) Im medizinischen Bereichgab es einen wesentlich erleichterten Zugang zu Cannabisprodukten für ausgewählte Indikationen (chron. Schmerz, Krebserkrankungen). (...)
(...) Auch die Kostenübernahme durch die Krankenkasse halte ich bei nachgewiesenem Bedarf für wichtig. Ich halte es jedoch beim Umgang mit Cannabis für sehr wichtig, Missbrauch jeglicher Art auszuschließen. Die Verwendung von Medikamenten als Rauschmittel auszuschließen, muss Ziel aller Akteure im Umgang mit diesen sein. (...)

(...) All dies kann jedoch nur funktionieren, wenn damit eine allgemeine Legalisierung und damit ein gesellschaftliches Umdenken über den Konsum einhergeht. Seien Sie sich also sicher, dass wir hieran weiter arbeiten und für die Versorgung von Patientinnen und Patienten, für die Suchthilfe und für die Entkriminalisierung und den mündigen Umgang mit Substanzen, insbesondere Cannabis kämpfen werden. (...)