(...) Bitte richten Sie Ihre Fragen an das Bundesgesundheitsministerium, das für diese Angelegenheiten zuständig ist. (...)
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(...) Zudem nimmt eine Legalisierung Cannabis den "Reiz des Verbotenen". Ich glaube nicht, dass nur weil Cannabis legalisiert ist, mehr Menschen Cannabis regelmäßig konsumieren werden. (...)
(...) in unserer Debatte haben wir unsere Argumente ausgetauscht und es ist klar geworden, dass wir unterschiedliche Ansätze in der Drogenpolitik verfolgen. Das ist auch in Ordnung so. (...)
(...) Da wir uns jedoch nun schon mehrmals zu diesem Thema ausgetauscht haben, werde ich von einer weiteren ausführlichen Antwort absehen. Wie bereits erläutert, habe ich meine Meinung sowohl auf Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen, als auch aufgrund von Aussagen im Austausch mit Bürgern und Experten gebildet. Es ist völlig legitim, dass wir hinsichtlich dieses Themas unterschiedliche Auffassungen vertreten. (...)
(...) haben Sie vielen Dank für Ihre Frage. In der Tat ist es vom Gesetzgeber gewollt, dass auf Cannabis basierende Arzneimittel jenen Patienten zugutekommen sollen, die sich gemäß medizinisch-wissenschaftlicher Evidenz davon gesundheitliche Vorteile erhoffen können – beispielsweise durch Schmerzlinderung oder die Verringerung anderer Krankheitssymptome, wie z.B. von Krampfanfällen. (...)
(...) Erst kürzlich konnte ich bei einer Veranstaltung des DHV auch von ärztlicher Seite erfahren, wie gravierend wohl die Eingriffe in die Therapiefreiheit der Ärzte und damit letztlich in die Versorgung der Patient*innen sind. Als zuständiger Berichterstatter für den Bereich ärgert mich, wie hier, zumindest macht das nach den bisherigen Erkenntnissen deutlich den Eindruck, der Wille des Gesetzgebers, nämlich dass all den Patient*innen, denen aus Sicht der behandelnden Ärzte eine Verschreibung hilft, auch der entsprechende Cannabiswirkstoff verschrieben werden soll, missachtet wird. (...)