Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

Hier finden Sie sämtliche Fragen und Antworten, die seit unserer Gründung im Jahr 2004 bei uns veröffentlicht wurden.
Portrait von Birgitt Bender
Antwort 04.06.2007 von Birgitt Bender BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

(...) Dessen Stufenmodell zur Regelung der Organspende wäre faktisch ein radikaler Wechsel weg von der „erweiterten Zustimmungsregelung“ hin zur „Widerspruchsreglung“. Für mich ist der Vorschlag des Nationalen Ethikrates ein Anschlag auf das verfassungsrechtlich garantierte Selbstbestimmungsrecht des Menschen, das auch beinhaltet, sich mit bestimmten Fragen nicht auseinander zu setzen. (...)

Portrait von Martina Bunge
Antwort 22.06.2007 von Martina Bunge Die Linke

(...) Mir erscheint die Ächtung und Aufklärung über die gesundheitlichen Gefahren des Dopings einerseits und die strafrechtliche Verfolgung des Systems hinter den dopenden Sportlern andererseits als nötiges Zusammenspiel. (...)

Portrait von Daniel Bahr
Antwort 27.11.2007 von Daniel Bahr FDP

(...) Mehr Menschen müssen motiviert werden, sich für oder gegen eine Organspende nach dem Tod zu entscheiden. Ein sinnvoller Weg wäre es zum Beispiel, wenn bei jeder Ausweis- oder Führerscheinverlängerung dem Antragsteller ein Organspendeausweis ausgehändigt würde. (...)

Portrait von Martina Bunge
Antwort 20.06.2007 von Martina Bunge Die Linke

(...) Wenn allerdings die in der Bundesrepublik existierende Regelung die große Diskrepanz zwischen Bedarf und Spendenbereitschaft nicht ausgleichen kann, ist es meiner Meinung nach legitim, die gesellschaftliche Diskussion neu zu entfachen. Denn eine Organspende kann Leben retten und Leiden vermindern. (...)

Portrait von Hans-Georg Faust
Antwort 06.06.2007 von Hans-Georg Faust CDU

(...) Für mich als Arzt und CDU-Bundestagsabgeordneter ist unerlässlich, dass der Mensch auch über den Tod hinaus nicht zum Objekt gemacht wird. Wer sich nicht ausdrücklich erklärt hat, dessen Zustimmung zur Organspende darf nicht einfach vorausgesetzt werden. Auch darf niemand zur Entscheidung gezwungen werden. (...)