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Gerade in einer Zeit, in der die Kosten für Praxen – von Miete über Personal bis hin zu Energie und Verwaltung – kontinuierlich steigen und gleichzeitig der Bedarf an psychotherapeutischer Versorgung ungebrochen hoch ist, sind Honorarkürzungen ein problematisches Signal.
Die Absenkung der Honorare für psychotherapeutische Leistungen um 4,5 % ab April diesen Jahres halte auch ich bzw. wir als Fraktion Die Linke angesichts der aktuellen Versorgungslage für eine falsche Entscheidung.
Die gesetzlichen Krankenkassen wollen die Vergütung für Psychotherapie senken – um etwa 4,5 Prozent. Und das ausgerechnet in einer Zeit, in der psychische Erkrankungen immer weiter zunehmen.