Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

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Portrait von Michael Gwosdz
Antwort 12.02.2020 von Michael Gwosdz BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

(...) Grundsätzlich ist für mich das Recht auf Selbstbestimmung auch im Umgang mit der Prostitution in Hamburg ein wichtiges Anliegen. Deshalb verurteile oder stigmatisiere ich Prosititution nicht, sondern setze mich für die Verbesserung der Situation der Betroffenen ein. (...)

Portrait von Kai Grimm
Antwort 07.02.2020 von Kai Grimm SPD

(...) Ich gehe persönlich davon aus, dass sich Sexarbeit schlicht nicht effektiv verbieten lässt. Ein Verbot würde die Sexarbeit in die Schattenwirtschaft drängen und die betroffenen Frauen auf unvertretbare Weise bedrohen. Sexarbeit muss auf eine Weise geregelt werden, die SexarbeiterInnen schützt und eine weitestgehend selbstbestimmte Arbeit ermöglicht. (...)

Portrait von Johan Graßhoff
Antwort 16.02.2020 von Johan Graßhoff Die Linke

(...) Die Bewerbung für die Herbertstraße auf der Homepage der Stadt Hamburg finde ich sehr diskriminierend. (...)

Portrait von Annette Etezadzadeh
Antwort 19.02.2020 von Annette Etezadzadeh CDU

(...) die Beschreibung der Herbertstraße auf der Tourismus-Homepage empfinde ich als einen relativ faktenbasierten Text. Den letzten Satz hingegen halte ich für spekulierend, wertend und ein wenig reißerisch und aufgrund dessen für nicht angebracht. (...)

Antwort 07.02.2020 von Anke Ehlers Die Linke

(...) Georg, beim Hauptbahnhof, gibt es die sogenannte Kontaktverbotsverordnung, also ein sogenanntes Sperrgebiet. DIE LINKE Hamburg fordert, diese Verordnung abzuschaffen, weil dadurch Sexarbeiterinnen stigmatisiert und die Sozialarbeit erheblich erschwert wird (...)

Portrait Mareike Engels
Antwort 11.02.2020 von Mareike Engels BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

(...) Natürlich ist es problematisch, Frauen den Zugang zu einer Straße zu verwehren. Nun ist es aber hier ein besonderer Fall, weil die dort arbeitenden Frauen das Verbot als Schutz betrachten und es auf ihren Wunsch hin 1980 zu einer Allgemeinverfügung durch die Stadt kam. Auch wenn wir Ihre Argumentation gut nachvollziehen können, sehen wir auch, dass die Herbertstraße nicht mit den anderen Straßen Hamburgs, auf die sich die von Ihnen zitierten Stellen unseres Programms beziehen, vergleichbar oder gleichzusetzen ist. (...)