Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

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Portrait von Monika Knoche
Antwort 16.03.2009 von Monika Knoche Die Linke

(...) DIE LINKE. verlangt, dass jeder politisch Verfolgte pauschal ohne Bedürftigkeitsprüfung 511 Euro monatliche Opferrente ab dem ersten Hafttag erhält und nicht, wie von der Koalition vorgesehen, erst nach sechs Monaten Inhaftierung. Des Weiteren fordert meine Fraktion die Einbeziehung aller Verfolgtengruppen, die bisher von den gesetzlichen Regelungen ausgeschlossen oder durch diese benachteiligt wurden, wie Zivildeportierte, verfolgte Schülerinnen und Schüler und Opfer von Zersetzungsmaßnahmen. (...)

Michael Leutert
Antwort 14.02.2008 von Michael Leutert Die Linke

(...) meine Fraktion befürwortete und befürwortet eine Regelung zur Entschädigung von Bürgerinnen und Bürgern, die in der DDR Opfer politischen Unrechts geworden sind. Das nunmehr gültige Gesetz ist allerdings eher eine Zumutung für die Geschädigten. (...)

Portrait von Barbara Höll
Antwort 06.09.2007 von Barbara Höll Die Linke

(...) Die Linksfraktion im Deutschen Bundestag hat einen eigenen Gesetzentwurf zum 3. Gesetz zur Verbesserung rehabilisieungsrechtlicher Vorschriften für politisch Verfolgte im Beitrittsgebiet verabschiedet. (...)

Portrait von Katja Kipping
Antwort 16.05.2007 von Katja Kipping Die Linke

(...) auch die Linkspartei.PDS befürwortet eine solche Opferpension, allerdings halten wir den von Ihnen angesprochenen Vorschlag der Regierungskoalition weder für einen geeigneten Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte noch wird die vorgesehene Entschädigung in ihrer geringen Höhe und Begrenzung auf nur einen kleinen Teil der Opfer der Realität gerecht. Vor allem lehnen wir die von der Koalition vorgesehene obligatorische "Bedürftigkeitsprüfung" und Erfordernis einer mindestens sechsmonatigen Haftdauer ab. (...)

Portrait von Helmut Brandt
Antwort 29.01.2007 von Helmut Brandt CDU

(...) Ich verstehe Ihren Ärger über die finanzielle Einbuße, die Ihnen durch die Kürzung der Pendlerpauschale entstehen wird, sehr gut. Leider ist es aber so, dass die Lage der öffentlichen Haushalte die Politiker im Bund und in den Ländern zwingt, die Ausgaben und damit die Verschuldung, die in den letzten Jahren ernstzunehmende Ausmaße angenommen haben, zu begrenzen. (...)

Portrait von Gabriele Fograscher
Antwort 28.02.2007 von Gabriele Fograscher SPD

(...) Ich finde ohnehin, dass bei der Höhe der Abgeordnetenentschädigung vor allem die Frage zu beantworten ist, was ist angemessen. (...) Was ist angemessen für jede und jeden der knapp 600 Abgeordneten, die in unserem Land darüber entscheiden, ob deutsche Soldaten ins Ausland geschickt werden (Beispiel Kosovo, Afghanistan) oder nicht (Beispiel Irak). (...)