Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

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Portrait von Pascal Kober
Antwort 15.10.2010 von Pascal Kober FDP

(...) Ihre Ansicht, dass der Begriff Leiharbeit und Leiharbeitnehmer falsch ist, teile ich vollkommen. Daher spreche ich, wie auch meine Kollegen innerhalb der FDP-Bundestagsfraktion, immer von Zeitarbeitern, wie Sie zum Beispiel in meinen Bundestagsreden zum Thema nachsehen können. (...) Die Oppositionsparteien und andere Akteure nutzen den Begriff Leiharbeit jedoch bewusst, um den Bereich zu diskreditieren. (...)

Portrait von Frank Heinrich
Antwort 15.10.2010 von Frank Heinrich CDU

(...) Den Begriff "Leiharbeit" bewerte ich ähnlich kritisch wie Sie. Es ist mir auch unangenehm, dass teilweise sogar Gewerkschaften diesen Begriff verwenden. (...)

Portrait von Mechthild Heil
Antwort 07.10.2010 von Mechthild Heil CDU

(...) Ich werde über Ihren Vorschlag nachdenken. Wobei im Ausschuss für Arbeit und Soziales die meisten Kollegen sowieso schon von Zeit- und nicht von Leiharbeitnehmern sprechen. (...)

Portrait von Miriam Gruß
Antwort 01.10.2010 von Miriam Gruß FDP

(...) Nach einer Einarbeitungszeit und einer befristeten Zeit muss es für die Zeitarbeiter die Angleichung der Entlohnung an die Stammbelegschaft geben. Die FDP-Fraktion will daher die derzeitige Möglichkeit im Arbeitnehmerüberlassungs-Gesetz zeitlich begrenzen, per Tarifvertrag vom Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ abzuweichen. (...)

Portrait von Heike Brehmer
Antwort 02.12.2010 von Heike Brehmer CDU

(...) Darum sollte ein jeder seine Wortwahl dementsprechend kontrollieren. Im alltäglichen Sprachgebrauch findet der Begriff "Leiharbeit" innerhalb der Unionsfraktion kaum noch Verwendung. In der Regel wird bei uns mündlich wie schriftlich tatsächlich der Begriff "Zeitarbeit" verwendet. (...)

Portrait von Sebastian Blumenthal
Antwort 08.10.2010 von Sebastian Blumenthal FDP

(...) Das müssen wir korrigieren. Wir werden in den nächsten Wochen auch konkrete Vorschläge vorlegen - so z.B., dass in einem Betrieb alle Einrichtungen für alle MitarbeiterInnen gleichermaßen zugänglich sein müssen (vor allem zum gleichen Preis, was z.B. das Kantinenessen angeht) und dass alle MitarbeiterInnen - egal ob „Stammbelegschaft“ oder ZeitarbeiterInnen - (nach der üblichen Probe- und Einarbeitungszeit) den gleichen Lohn erhalten (Stichwort „Equal Pay“). Insofern tun wir hier - anders als Sie es unterstellt haben - mehr für die tatsächliche Gleichstellung dieser MitarbeiterInnen als jede Vorgängerregierung und diesen Weg gehen wir auch weiter. (...)