(...) vielen Dank für Ihre Frage. Ich teile Ihre Einschätzung, dass die Rüstungsexportbilanz der Bundesrepublik merkwürdig kontrastiert mit den Bekenntnissen der herrschenden Politik zu weltweit friedlicher Konfliktlösung, dem Primat von Politik und Diplomatie sowie zur globalen Herrschaft der Menschenrechte. All diese Bekenntnisse stehen offenbar unter dem Vorbehalt deutscher Wirtschaftsinteressen. (...)
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(...) Andererseits muss der Fairness halber schon gesagt werden, dass Sie als Vorstandsmitglied des IPPNW (für die Nichteingeweihten: Dies sind die ´Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung´) mir die Frage 5 der Wahlbausteine des IPPNW geschickt haben, der es seinen Mitgliedern elektronisch auch sehr leicht macht (direkter Link zu Abgeordnetenwatch.de), diese an die Kandidaten zu richten. Es ist Ihnen aber schon klar, dass Sie als Ärztin und IPPNW-Aktivistin in der Sachfrage gegenüber dem Kandidaten Lengsfeld (Physiker und wissenschaftlicher Kooperationsmanager) inhaltlich weit voraus sind?? (...)
Sehr geehrte Frau Renk,
(...) Die Piratenpartei setzt auf einen Neustart in der Drogenpolitik. Einerseits setzen wir dabei auf eine nachhaltige Prävention, die bereits in der Schule beginnt, sowie auf ein Werbe- und Sponsoringverbot für alle Drogen, d.h. (...)
(...) mit der CDU wird es keine Legalisierung des Cannabiskonsums geben. Cannabis dient als Einstiegsdroge für den Konsum härterer Drogen und kann zu starken gesundheitlichen Schäden führen. (...)
(...) Ich bin der Ansicht, dass in der Drogenpolitik ein grundsätzliches Umdenken erforderlich ist. Die bisherige Kriminalisierung von vier Millionen Cannabiskonsumenten schränkt die Verfügbarkeit und den Konsum von Drogen nicht wirksam ein, sondern zwingt Konsumierende in den illegalen Markt. (...)