(...) Ich habe bereits in dem Buch gelesen. Eine massive Kritik an dem aufgeblähten Finanzmarkt, wie er auch von Kennedy beschrieben wird, gehört zu den Grundpfeilern meiner Fraktion DIE LINKE im Bundestag. Von daher kann ich Kennedys Ansichten nachvollziehen, meiner Meinung nach bleibt sie jedoch mit ihrer Kritik lediglich an der Oberfläche. (...)
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(...) ich kann Ihre Wut verstehen, aber das Thema welches Sie ansprechen ist sehr viel komplexer und vielschichtiger als es hier, auf dieser Plattform, hinreichend beantworten zu können. Fakt ist, die dauerhafte Stabilisierung der Eurozone kann nur gelingen, wenn die Eurostaaten zu solider Haushaltspolitik zurückkehren und ihre wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit gezielt stärken. Klar ist jedoch auch, dass Versäumnisse, die sich über viele Jahre hinweg aufgetürmt haben, nicht über Nacht beseitigt werden können. (...)
(...) Ich habe mir meine Entscheidung dazu alles andere als leicht gemacht, denn schließlich möchte ich selbst nicht irgendwann von meinen Kindern und Enkelkindern gefragt werden, was wir denn damals bloß getan hätten. (...)

(...) Um gleich zu einer Antwort zu kommen: Ja. Ich würde sehr gerne etwas gegen diese Zustände in den Jobcentern tun, von denen leider immer wieder berichtet wird. Selbstverständlich muss die Politik, müssen die Jobcenter dafür Sorge tragen, dass Arbeitslose möglichst gut und schnell wieder vermittelt werden können. (...)
(...) Diese Forderungen stehen im direkten Widerspruch zu denen von Deutschland ratifizierten Suchtstoffübereinkommen der Vereinten Nationen. (...)
(...) Berlin ist in der Frage der Zwangskennzeichnung bislang ein Geisterfahrer - und dass sich nun zwei Bundesländer mit linken Landesregierungen anschließen wollen, macht diesen Umstand auch nicht besser. (...)