Eine solche pauschale Kürzung sendet das falsche Signal und birgt die Gefahr, die ohnehin angespannte Versorgung weiter zu verschärfen. Wenn Praxen wirtschaftlich unter Druck geraten, kann das auch negative Auswirkungen auf den Zugang für gesetzlich Versicherte haben.
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Obwohl ich festhalten will, dass die Politik das Resultat der gesetzlich beauftragten gemeinsamen Selbstverwaltung im Gesundheitswesen m.E. respektieren muss, kann ich natürlich trotzdem nachvollziehen, dass diese Entscheidung für viele Praxen eine finanzielle Belastung darstellt.
Es ist uns ein zentrales Anliegen, dass jeder Mensch die Unterstützung erhält, die er oder sie benötigt. Wir werden uns daher weiterhin mit Nachdruck für faire finanzielle Rahmenbedingungen einsetzen.
Zu Anfragen mit gesundheitspolitischem Bezug an Frau Warken bitten wir Sie, sich direkt mit dem Bundesministerium für Gesundheit in Verbindung zu setzen unter poststelle@bmg.bund.de.
Die von der SPD geführte Landesregierung handelt hier auf mehreren Ebenen: Es wurden zusätzliche Kassensitze geschaffen, zugleich setzen wir uns auf Bundesebene für eine Reform der Bedarfsplanung ein, damit mehr Therapieplätze entstehen.