Ich selbst komme aus der Landwirtschaft und weiß daher nur zu gut, dass sich Menschen - je nach ausgeübtem Beruf und lebenslanger körperlicher sowie psychischer Belastung - nicht in Statistiken und durchschnittliche Lebenserwartungsmodelle abbilden lassen können.
Unabhängig davon halte ich eine automatische Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung für den falschen Weg. Die Lebensrealitäten der Menschen sind zu unterschiedlich. Wer körperlich hart gearbeitet hat, kann oft nicht einfach länger arbeiten. Gleichzeitig müssen wir angesichts des demografischen Wandels die Renten langfristig finanzierbar halten. Dafür braucht es eine ausgewogene Reform mit mehr Flexibilität statt eines starren Automatismus.
Die Frage lässt sich nicht pauschal mit Ja oder Nein beantworten
