DIE LINKE

Frage an Wolfgang Albers von Znegva Fcvgm bezüglich Verkehr und Stadtplanung

17. August 2011 - 16:00

Sehr geehrter Herr Dr. Albers,

leider haben Sie keine eigene Webseite, auf der ich mich zu Ihren Positionen informieren kann oder andere Gründe dafür finde, Sie am 18. September zu wählen. Der Internetseite Wikipedia sowie Ihrer Vorstellung auf der Internetseite der Linken entnehme ich, dass Sie bisher keine Berührungspunkte zum Bezirk Hohenschönhausen hatten. Ich frage mich hiermit ernsthaft, und damit auch Sie, wie Sie die fehlende Ortskenntnis wettmachen werden?

Wie soll es beispielsweise mit dem Obersee-/Orankesee weitergehen?
Wie könnte die Konrad-Wolf-Str. wieder belebt werden?
Was soll aus der Brachfläche des ehemaligen Orankegymnasiums werden?

Mit freundlichen Grüßen
M. Spitz

Frage von Znegva Fcvgm
Antwort von Wolfgang Albers
17. August 2011 - 19:07
Zeit bis zur Antwort: 3 Stunden 6 Minuten

Sehr geehrter Herr Spitz,

vielen Dank für ihre Fragen, en passant noch schnell die Antworten:

Offensichtlich hat Ortskenntnis die vorhandenen Probleme, die Sie hier anführen, bisher ja wohl nicht gelöst. Stellt sich also ernsthaft die Frage, ob das weiterhin das entscheidende Kriterium für eine Wahlentscheidung sein sollte - oder?

Die angesprochene Problematik Orankesee/Obersee ist mir bereits bekannt und vor Ort von Vertretern des dortigen Fördervereins, u.a. den Herren Dr. Ritter und Dr. Düngel bei einem Treffen in der Rödernstr. am 11. Mai erläutert worden. Das war ein angenehmer Abend mit sehr engagierten Bürgern.

Ich bin auch über das 2007 vom Verein entwickelte Konzept zur Umgestaltung der beiden ehemaligen Villenkolonien und die Probleme, die mit der Umsetzung verbunden sind, auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit dem Bezirk und seinen Vertretern, sowie über die aktuellen Pläne informiert.
Wir haben vereinbart, in Kontakt zu bleiben.
Ich halte diese private Initiative für sehr beachtenswert.

Zur „Wiederbelebung“ der Konrad-Wolf-Str. geschieht ja bereits einiges.
Ich nenne Ihnen nur die Galerie 100 in der 99 und den Wohnpark auf dem Gelände der alten Zuckerfabrik (VEB Pralina -Sie erinnern sich?)
Das wird!
Ebenso die Konrad-Wolf-Str.11, die Fläche des ehemaligen Oranke-Gymnasiums, auch ein schon etwas ältere Baustelle.
Ich nehme an, dass Baustadtrat Geisel (SPD) auch in der nächsten Legislaturperiode hierauf ein besonderes Augenmerk richten wird.

So, ich hoffe, ich habe ihre Besorgnis zerstreuen können. Machen Sie sich also, sehr geehrter Herr Spitz, um mich keine Sorge, ich werde mich in meinem Wahlkreis sicher nicht verlaufen und falls doch, dann melde ich mich -ok?

Mit freundlichem Gruß
Dr. Wolfgang Albers