Waltraud Wolff
SPD
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Frage von Naqer Ibß an Waltraud Wolff bezüglich Arbeit

# Arbeit 30. Juni. 2016 - 08:45

Sehr geehrte Frau Wolff,

als Landesvorsitzende der Lebenshilfe Sachsen-Anhalt e.V. übernehmen Sie eine verantwortungsvolle ehrenamtliche Funktion. Wie viele Außenarbeitsplätze wurden 2016 von den Gliederungen der Lebenshilfe in Sachsen-Anhalt in Unternehmen geschaffen und welche Arbeitsplätze werden besetzt? Wie stellen Sie sicher, dass durch den Einsatz von beeinträchtigten Menschen in den Betrieben kein Lohndumping betrieben wird? Durchschnittlich sollen die so beschäftigten Menschen mit ca. 160,00 € / Monat "vergütet" werden. Wie verhindert man effektiv, dass Stammarbeitsplätze nicht durch staatlich subventionierte Beschäftigungsverhältnisse ersetzt werden? Wie sind die Kontrollen organisiert? Wie sieht die Ertragssituation der Lebenshilfe Werkstätten aus? Wieso können behinderte Menschen nicht nach dem equal pay Prinzip behandelt werden? Für mich sind die Beschäftigten der Lebenshilfe keine Menschen 2. Klasse – daher finde ich es unanständig, wenn mit Menschen, die mit einem Taschengeld abgespeist werden – so umgegangen wird. Zudem gefährdet es die Arbeitsplätze der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Betrieb.

Auf Deiner Homepage steht: „Hungerlöhne und Armut im Alter müssen zur Vergangenheit gehören.“

und weiter: „Gier und Eigennutz haben in Deutschland nichts zu suchen.“

Ich bitte um Erklärung.

Vielen Dank. André Voß

Von: Naqer Ibß

Antwort von Waltraud Wolff (SPD)

Sehr geehrter Herr Voß, lieber André,

Du hast mir Deine Anfrage ja auch direkt per Mail geschickt. Heute haben wir dazu telefoniert und ein Gespräch im September vereinbart, in dem wir - Lebenshilfe und IG Metall - darüber ausführlich sprechen werden.

Freundliche Grüße
Waltraud Wolff

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