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Verena Hubertz
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Frage von Elke M. •

Wie vereinbaren Sie als SPD-Abgeordnete die Wohngeldkürzung 2027 mit dem sozialen Anspruch Ihrer Partei, wenn diese Geringverdiener und Rentner gezielt in die stigmatisierende Grundsicherung drängt?

Ihr Haus plant ab 2027 Kürzungen beim Wohngeld. Betroffene Rentner und Familien können ihre Mieten dadurch oft nicht mehr tragen. Um Obdachlosigkeit zu vermeiden, müssen sie zwingend auf andere staatliche Systeme (Grundsicherung im Alter/Bürgergeld) ausweichen. Dort übernimmt der Staat jedoch die Kosten der Unterkunft vollumfänglich. Das ist eine reine Kostenverschiebung von der linken in die rechte Tasche, die dem Fiskus nichts einbringt. Betroffene Bürger werden dadurch jedoch zu Bittstellern herabgestuft. Wo ist hier noch das „soziale“ Element Ihrer Partei erkennbar, wenn Menschen durch bürokratische Hürden mürbe gemacht werden, während zeitgleich Großkonzerne Subventionen erhalten? Wie hoch beziffert die Bundesregierung die zu erwartenden Mehrkosten für die kommunalen Sozialämter durch diesen erzwungenen Systemwechsel? Ich erwarte von Ihnen als SPD-Politikerin eine konkrete Antwort abseits von Standard-Haushaltsphrasen.

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