Jahrgang
1957
Wohnort
Falkensee
Berufliche Qualifikation
Ärztin (Humanmedizinerin)
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wahlkreis

Wahlkreis 6: Havelland II

Wahlkreisergebnis: 21,2 %

Liste
Landesliste, Platz 1

Eingezogen über die Liste

Parlament
Brandenburg

Brandenburg

In die Fertigstellung des Flughafens BER sollen keine weiteren öffentlichen Gelder mehr fließen.
Position von Ursula Nonnemacher: Stimme zu
Die BER-Fertigstellung darf die öffentliche Hand nicht weiter belasten, die TÜV-Berichte müssen endlich offengelegt werden. Der BER ist kein internationales Drehkreuz, daran darf nicht gerüttelt werden: keine 3. Startbahn, Nachtflugverbot,Reduzierung von Lärm und (Ultra-)Feinstaub.
Um den Mangel an Lehrkräften zu beheben, soll der Quereinstieg erleichtert werden.
Position von Ursula Nonnemacher: Stimme zu
Da auf den absehbaren Lehrkräftemangel zu spät reagiert wurde, werden wir Quereinsteiger*innen noch auf Jahre benötigen.Sie können die Schulen durchaus bereichern, müssen aber gut qualifiziert werden, damit sie fachlich und didaktisch den pädagogischen Standards entsprechen.
Der Verfassungsschutz ist ein wichtiges Instrument und muss beibehalten werden.
Position von Ursula Nonnemacher: Lehne ab
Unsere demokratische Grundordnung ist ein hohes Gut, der Schutz der Verfassung muss aber dringend reformiert werden. Wir wollen ein unabhängiges, wissenschaftlich arbeitendes Institut einrichten. Momentan muss die parlamentarische Kontrolle gestärkt werden. V-Leute lehnen wir ab.
Die Listen der Parteien zur Landtagswahl müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Ursula Nonnemacher: Stimme zu
Frauen müssen entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil in den Parlamenten vertreten sein, um ihre Sichtweisen einzubringen. Deshalb haben wir Grünen den Anstoß für das Brandenburger Paritegesetz gegeben. Künftig werden Landeslisten nach dem Reißverschlussprinzip aufgestellt.
Das Land Brandenburg soll den Kohleausstieg wie geplant für 2038 anstreben.
Position von Ursula Nonnemacher: Lehne ab
Angesichts des Klimawandels brauchen wir einen früheren Ausstieg. In der Lausitz soll kein Dorf mehr abgebaggert und rasch wirtschaftliche Perspektiven für die Zeit nach der Kohle entwickelt werden. Hier sind Bund, Land und Tagebaubetreiber gemeinsam in der Pflicht für einen sozialen Strukturwandel.
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Lobbyist*innen und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Ursula Nonnemacher: Stimme zu
Auch durch unsere Initiative wurde 2013 im Landtag ein Lobbyregister eingeführt. Dieses nützliche Instrument für mehr Transparenz könnte noch verbessert werden.
Brandenburg soll das Mobilfunknetz im Land selbst ausbauen, anstatt dies den Mobilfunkbetreibern zu überlassen.
Position von Ursula Nonnemacher: Neutral
Breitband- und Mobilfunkversorgung zählt für uns zur Daseinsvorsorge. Der Bund und ggf. das Land müssen für den Anschluss auch der Regionen sorgen, die für die Wirtschaft unrentabel sind. Egal, wer ausbaut: das Ergebnis zählt.
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Brandenburg, sie sollten deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Position von Ursula Nonnemacher: Neutral
Das Leben mit dem Wolf ist nicht konfliktfrei. Wir setzen auf Aufklärung, 100%ige Förderung von Herdenschutz, großzügige Entschädigung und Vergrämung. Gefährliche Problemwölfe sollen nach der Wolfsverordnung geschossen werden dürfen.
Für Ärzt*innen, die sich in ländlichen Regionen niederlassen, soll es verstärkt finanzielle Anreize geben.
Position von Ursula Nonnemacher: Neutral
Anreizsysteme können in Orten mit (drohender) Unterversorgung sinnvoll sein, es hängt aber sehr von der konkreten Ausgestaltung ab. Landärzt*innenquote, Stipendien und finanzielle Anreize sind kein Allheilmittel. Wichtig sind die Arbeits- und Lebensbedingungen vor Ort.
Es soll in Brandenburg mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Ursula Nonnemacher: Stimme zu
Der Rechtsterrorismus des NSU und der Mord an Walter Lücke haben gezeigt, wohin Rassismus führen kann. Wir wollen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit noch stärker bekämpfen und das friedliche Zusammenleben und die demokratische Kultur weiter fördern.
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Position von Ursula Nonnemacher: Lehne ab
Das Artensterben ist eine der größten Bedrohungen unserer Zeit und wird durch Pestizide beschleunigt. Glyphosat steht im Verdacht krebserregend zu sein. Wir wollen auf öffentlichen Flächen mit dem Ausstieg beginnen und Landwirt*innen beim Umstieg unterstützen.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Ursula Nonnemacher: Stimme zu
Wir Bündnisgrüne schlagen eine Garantierente vor, bei der sogar 30 Beitragsjahre ausreichen. Dazu zählen auch Erziehungs- oder Pflegezeiten, Schwangerschaft, Mutterschutz und Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit. Betriebliche oder private Renten werden nicht auf die Garantierente angerechnet.
Zur Wirtschaftsförderung soll schnelles Internet bevorzugt für Unternehmen bereit gestellt werden, erst danach für Privatpersonen.
Position von Ursula Nonnemacher: Lehne ab
Für Unternehmen ist eine gute digitale Infrastruktur unerlässlich. Wir wollen aber nicht Wirtschaft und Private gegeneinander ausspielen. Wir wollen den Ausbau für alle vorantreiben, wo nötig auch durch die öffentliche Hand und setzen uns auf allen Ebenen für Netzneutralität ein.
Der Anschluss des ländlichen Raumes an den ÖPNV soll Vorrang vor Investitionen ins Straßennetz haben.
Position von Ursula Nonnemacher: Stimme zu
ÖPNV ist Daseinsvorsorge und unabdingbar für gleichwertige Lebensverhältnisse. Ein guter ÖPNV erhöht die Lebensqualität und leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz. Investitionen ins Straßennetz sind auch nötig - hier geht für uns Instandhaltung vor Neubau.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Ursula Nonnemacher: Lehne ab
Abschiebungen müssen an Rechtsstaatlichkeit und Menschenwürde ausgerichtet sein, Leben und Gesundheit dürfen nicht gefährdet werden. Deshalb gibt es viele Abschiebehindernisse, die nicht den Betroffenen anzulasten sind. Geduldete sollten leichter Zugang zu Ausbildung und Arbeit erhalten.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Position von Ursula Nonnemacher: Stimme zu
Billiger heißt nicht immer besser. Wir möchten im Vergaberecht mehr soziale und ökologische Kriterien aufnehmen.Von fairen Löhnen und nachhaltiger Beschaffung profitiert Brandenburg mehr als von kurzfristig Eingespartem.
Gemeinden sollen künftig leichter verhindern können, dass Windräder in Anwohnernähe gebaut werden.
Position von Ursula Nonnemacher: Neutral
Der Ausbau der Windenergie auf bis zu 2% der Landesfläche ist zur Bewältigung der Klimakrise notwendig.Vor Ort wollen wir Anwohner*innen aber besser beteiligen und sprechen uns für einen Abstand von min. 1000 Meter und ein "Umzingelungsverbot" (180 Grad-Regel) aus.
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Ursula Nonnemacher: Stimme zu
Wir streben eine Reform der Drogenpolitik unter Wahrung des Jugendschutz an und setzen auf Prävention und Entkriminalisierung. Eine staatliche Kontrolle des Vertriebs hilft, den Schwarzmarkt trockenzulegen und Polizei und Justiz zu entlasten. Regulierung soll sich an realen Risiken orientieren.
Alle Fragen in der Übersicht

Guten Tag Frau Nonnemacher,

in Ihrer Antwort auf die von Herrn Thalheim gestellte Frage weisen Sie auf das 10 Projekte Programm der Grünen...

Von: Gubznf Fpuüyyre

Antwort von Ursula Nonnemacher
DIE GRÜNEN

(...) Wir wollen die Emissionen beim Verkehr auf der Schiene deutlich senken. Dies wollen wir über die Elektrifizierung der Strecken einerseits und über technologieoffene eigenelektrische Antriebe der Fahrzeuge andererseits erreichen. (...)

(...) Was tun Sie, dass die vorhandenen Aufsichtsbeamten flächendeckend eine wirksame Marktüberwachung der Produktsicherheit in der Praxis sicherstellen? (...)

Von: Revp Züyyre

Antwort von Ursula Nonnemacher
DIE GRÜNEN

(...) Unserer Einschätzung nach ist das Problem einerseits, dass die Gesetzeslage im Bereich Produktsicherheit unzureichend ist, vor allem in Hinblick auf Schadstoffe. Grenzwerte werden größtenteils auf EU-Ebene geregelt. (...)

# Arbeit 25Aug2019

(...) Was tun Sie, dass die vorhandenen Aufsichtsbeamten flächendeckend einen wirksamen Arbeitsschutz in der Praxis sicherstellen? (...)

Von: Revp Züyyre

Antwort von Ursula Nonnemacher
DIE GRÜNEN

(...) ganz grundsätzlich möchten wir den Öffentlichen Dienst in Brandenburg zum Vorbild für „gute Arbeit“ machen und die Verwaltung attraktiver und leistungsfähiger gestalten. Insbesondere das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAGV) braucht genügend Personal und eine strenge Aufsicht für seinen verantwortungsvollen Aufgabenbereich. (...)

# Umwelt 24Aug2019

Was sagen Sie zu den erheblichen positiven Folgen einer Klimaerwärmung in Brandenburg? So würden die Heizkosten im Winter massiv absinken, durch geringeren Verbrauch an Strom, Kohle, Heizöl und Erdgas. (...)

Von: Xriva Fpunho

Antwort von Ursula Nonnemacher
DIE GRÜNEN

(...) Ich kann die positiven Folgen des Klimawandels so nicht sehen, auf jeden Fall überwiegen die negativen Auswirkungen. Nach Einschätzung des Landesumweltamtes ist die Region Berlin-Brandenburg eine der verwundbarsten Gebiete in ganz Deutschland. (...)

# Umwelt 24Aug2019

(...) es stehen bald Landtagswahlen an. Wenn ich in Brandenburg durch die Straßen fahre, ist fast jede zweite Laterne mit Wahlwerbung zugepflastert. Auch von den Grünen. (...)

Von: Wüetra Uvegur

Antwort von Ursula Nonnemacher
DIE GRÜNEN

(...) Über Wahlwerbung läßt sich trefflich streiten! Neben Zuschriften wie der Ihren bekomme ich auch jede Menge wütender Briefe, ob die Bündnisgrünen jetzt weite Teile des Landes einfach kampflos den Rechten überlassen wollten, da in der Region xy gar keine grünen Plakate hingen. Ich denke, eine gewisse Grundabdeckung ist für die Wahrnehmbarkeit einer Partei erforderlich. (...)

(...) wenn die Wähler am 1. September so entscheiden sollten und Ihnen die Aufgabe der Ministerpräsidentin zustehen würde, welche ersten Aufgaben würden Sie mit der neuen Regierung in den ersten Einhundert Tagen anstreben? (...)

Von: Znguvnf Gunyurvz

Antwort von Ursula Nonnemacher
DIE GRÜNEN

Sehr geehrter Herr Gunyurvz, am letzten Donnerstag haben wir unser 10 Projekte Programm veröffentlicht: Hallo Zukunft. (...)

Ein Arbeitsplatzverlust ist heutzutage leider keine Ausnahmeerscheinung. In diesem Fall ist der erste Schritt der Gang zur Agentur für Arbeit....

Von: Nagwr Onhre

Antwort von Ursula Nonnemacher
DIE GRÜNEN

(...) Auf die entsprechende Rechtsgrundlage, nämlich die Migrationshintergrund-Erhebungsverordnung von 2010 und Datenschutz wird hingewiesen. Die Frage zur Migrationsgeschichte ist auf Initiative eines Bundesministeriums entstanden, um die Frage von struktureller Diskriminierung am Arbeitsmarkt zu erfassen. (...)

(...) Wo sieht sich ihre Partei selber in den nächsten 5 Jahren in Brandenburg. In der Regierung oder Opposition? (...)

Von: Sryvk Jnygre

Antwort von Ursula Nonnemacher
DIE GRÜNEN

(...) Unser Programm heißt „Brandenburg fairwandeln - # ökologisch # sozial #weltoffen“ und wir nehmen alle drei Bereiche sehr ernst. Natürlich würden wir sofort Maßnahmen für mehr Klima- und Umweltschutz und zur Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs ergreifen. In der Bildung- und Sozialpolitik wissen wir, dass wir sehr schnell das Kitagesetz novellieren und etwas gegen den Pflegenotstand tun müssen und im letzten Politikfeld sind für mich die Stärkung unserer Demokratie und der Kampf gegen Rechtsextremismus sehr wichtig. (...)

(...) Hallo, wie sieht Ihre Position zum Ausbau des Nadelöhrs zwischen Steinerner Brücke und Wald aus, der seit der Wende nur einspurig befahren wird. ? Zumindest der Ausbau eines Rad- und Fussgängerweges zur Sicherheit ALLER Verkehrsteilnehmer ist hier eine Mindestanforderung, die aber bis heute nicht umgesetzt wurde (...)

Von: Naqernf Xenzryy

Antwort von Ursula Nonnemacher
DIE GRÜNEN

(...) Nach der Ankündigung von Havelbus sollte eine verbesserte Taktung des 671 nach Spandau in diesem Frühjahr erfolgen. Offensichtlich ist das nicht passiert, denn der aktuelle Fahrplan mit 1-Stunden-Takt und ausgedünnter Frequenz am Wochenende besteht weiter.Der vom Landkreis organisierte Busverkehr orientiert sich vornehmlich am Schülerverkehr und wird den Bedürfnissen der sonstigen Bevölkerung nur bedingt gerecht. (...)

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