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Thorsten Schick
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Frage von Sonia W. •

Welche Perspektive gibt es für Gesetzlich Versicherte, die dringend eine Psychotherapie benötigen aufgrund der Honorarkürzung und Budgetierung im psychotherapeutischen Bereich aus Ihrer Sicht?

Mein Mann und ich betreiben eine psychotherapeutische Praxis mit Standort in Iserlohn und Hemer. Wir beschäftigen 8 Therapeuten in Vollzeit. Am 11.03 ist es zur pauschalen Honorarkürzung von 4,5%für Psychotherapeuten durch den Erweiterten Bewertungsausschuss gekommen. Am 26.03 wurde die Wiedereinführung der Budgetierung durch das Positionspapier des Verbandes für Ersatzkassen diskutiert. Am 30.03 folgten weitere Vorschläge struktureller Eingriffe in den Zugang zur Therapie. Aufgrund dieser Entwicklungen blicken wir höchst besorgt in die Zukunft. Die Wartelisten sind lang, für gesetzlich Versicherte wird es zukünftig fast unmöglich einen Therapieplatz zu erhalten, da sie nicht "ins Budge passen". Um das "wirtschaftliche Loch durch die Kürzungen zu füllen" und ihr Bestehen zu sichern, behandeln viele Praxen seit dem 11.03 vorzugsweise Privatversicherte. Klar ist: wer die psychotherapeutische Versorgung schwächt, reduziert keine Ausgaben. Er erzeugt immense Folgekosten so Prudon (2025)

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