Ist Ihnen bzw. den demokratischen Parteien bewusst, wie sozial ungerecht die Kürzungen und drohenden Budgetierungen im Bereich Psychotherapie sind?
Sehr geehrter Herr Frei,
als Frau, die den klassischen sog. „sozialen Aufstieg“ mühsam und hoch motiviert bewältigt hat (aus einer klassischen Arbeiterfamilie, die erste die studiert hat, Bafög, selbst finanzierte Psychotherapieausbildung, Kredit für den Kauf eines Psychotherapiesitzes, Selbständigkeit in eigener Praxis seit über 10 Jahren.) wende ich mich heute zutiefst entsetzt und besorgt an Sie, da ich den Eindruck habe, dass die Tragweite der Einschnitte im Bereich Psychotherapie nicht bei den Entscheidungsträgern in der Politik verstanden werden. Bitte verweisen Sie nicht auf die Entscheidungen der Selbstverwaltung. Es geht um viel mehr als die unverschämte Kürzung unserer Honorare seit 01.04.26. Wenn die geplante Budgetierung bei Psychotherapie verabschiedet wird, muss ich mir Sorgen um meine Existenz und die Versorgung der PatientInnen machen. Wir sind keine reichen ÄrztInnen und unsere Pat. in der GKV versichert. Unterstützen Sie uns? Wie stehen Sie dazu?

