Wieso forcieren Sie Palantir trotz CLOUD-Act und laut Rechnungshof illegaler Vergabe? Warum ignorieren Sie Bürgerfragen auf dieser Plattform und verweigern die Teilnahme am Kandidierendencheck?
Der Landesrechnungshof rügt die Palantir-Vergabe als illegal. Dennoch forcieren Sie die Software. Technisch birgt dies enorme Risiken: Aktuelle Konflikte zeigen, wie Verkehrsdaten (Teheran) oder Geheimdienst-Infos (Gaza) verknüpft werden, was zu massiven Kollateralschäden führt. Durch den US CLOUD-Act besteht zudem Zugriffspotenzial fremder Behörden auf deutsche Daten – ein Souveränitätsverlust für unsere Sicherheit.
Widersprüche zeigen sich auch beim Demokratieschutz: Während Sie Gefahren der AfD betonen, lehnte die Regierungsmehrheit unter Ihrer Führung am 04.02.26 einen Prüfauftrag für ein Verbotsverfahren im Bundesrat ab.
Ihr Umgang mit dem Bürgerdialog verstärkt das Misstrauen: Dass Sie hier Fragen ignorieren und den Kandidierendencheck verweigern, spricht eine deutliche Sprache. Ist Ihnen die Bürgermeinung gleichgültig? Wir erwarten bei solch sensibler Überwachungstechnik Transparenz und Rechenschaft statt beharrliches Schweigen gegenüber der Öffentlichkeit.

