Thema Solarenergie - Wie stehen Sie zu den Planen der Bundesregierung bezüglich der Förderungskürzungen im Solarsektor?

Sehr geehrter Herr L.,
ich begrüße den dynamischen Ausbau der erneuerbaren Energien, insbesondere der Solarenergie, als zentrale Säule für Klimaschutz, Versorgungssicherheit und die wirtschaftliche Transformation in Deutschland.
Zugleich erkenne ich den Ansatz der Bundeswirtschaftsministerin an, die Förderstrukturen künftig effizienter auszugestalten und die Eigenverantwortung der Anlagenbetreiber zu stärken. Angesichts der sinkenden Kosten von Photovoltaik-Anlagen ist es nachvollziehbar, bestehende Förderinstrumente zu überprüfen und zielgenauer einzusetzen.
Wichtig ist mir jedoch, dass dabei bestehende Anlagen Bestandsschutz genießen und dezentraler, privater Zubau weiterhin ermöglicht wird. Gerade die Energiewende „von unten“ – getragen von Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen und Mittelstand – ist eine wesentliche Grundlage für Akzeptanz und Beteiligung.
Ich setze mich daher für einen ausgewogenen Übergang ein: Förderungen sollten intelligent angepasst, stärker an Netzkapazitäten gekoppelt und flexibler ausgestaltet werden. Gleichzeitig darf die Dynamik des Ausbaus nicht abgebremst werden. Mein Ziel ist es, Innovation, Investitionssicherheit und gesellschaftliche Teilhabe gleichermaßen zu sichern.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Röwekamp