Jahrgang
1958
Wohnort
Hamburg
Berufliche Qualifikation
Gymnasiallehrerin Biologie und Deutsch für das Höhere Lehramt
Ausgeübte Tätigkeit
Gymnasiallehrerin
Liste
Landesliste, Platz 48
Parlament
Hamburg

Hamburg

Bei weiterführenden Schulen soll es in den kommenden Jahren keine grundlegenden Reformen mehr geben.
Position von Sylvia Canel: Stimme zu
Es ist vernünftig den "Bildungsfrieden" zu achten und in erster Linie die Rahmenbedingungen in den Schulen für guten Unterricht und eine gelingende Inklusion zu verbessern. Insbesondere die Stadtteilschulen benötigen eine konsequente Unterstützung, um ihren wichtigen Aufgaben gerecht zu werden.
Die Studiengebühren sollen wieder eingeführt werden - das Geld sollen die Hochschulen zusätzlich erhalten.
Position von Sylvia Canel: Lehne ab
Studiengebühren in gleicher Höhe für alle Unis fördert nicht den Wettbewerb um die Studierenden und vor dem Hintergund der fehlenden Stipendienkultur, sind Studiengebühren eine Hemmschwelle für Kinder von Geringverdienern, die davon abgeschreckt werden überhaupt ein Studium zu beginnen.
Hamburg soll im Bundesrat eine Initiative für die Einführung bundesweiter Volksabstimmungen starten.
Position von Sylvia Canel: Stimme zu
Volksentscheide sind eine sinnvolle Ergänzung der Parlamente. Vor allem wenn es ums Geld geht, sind die Bürger oft weitsichtiger als ihre politischen Vertreter, schließlich geht es um ihr Geld.
Die sieben Hamburger Bezirke sollen als eigene Städte auftreten und nicht mehr als Einheitsgemeinde.
Position von Sylvia Canel: Lehne ab
Hamburg als Weltstadt in mehrere Dörfer zu zerteilen ist keine gute Idee. Eine Stärkung der Bezirksversammlungen wäre sicher die bessere Lösung Bürger besser zu beteiligen und gleichzeitig den Großstadtstatus Hamburgs zu erhalten.
In Hamburg soll die Kita grundsätzlich gebührenfrei sein.
Position von Sylvia Canel: Lehne ab
In der Frühkindlichen Bildung geht es nicht nur um Masse, sondern auch um Klasse. Dort wo Integration, sozialer Ausgleich und Förderung am besten gelingen, sollten wir alle nach unseren finanziellen Möglichkeiten ein wenig mithelfen, dass die Qualität stimmt.
Die Schuldenbremse ist gut für Hamburg.
Position von Sylvia Canel: Stimme zu
Es ist vernünftig mit dem Steuergeld nachhaltig zu haushalten und den politischen Spielraum kommender Generationen nicht zu belasten.
Die Reiterstaffel und das Polizeiorchester sollten aufgelöst werden. Sie kosten zu viel.
Position von Sylvia Canel: Lehne ab
Die Reiterstaffel ist gerade in den Walddörfern eine unverzichtbare Einrichtung zum Schutz der Menschen, die sich in den Wäldern aufhalten.
Hamburg sollte viel mehr Flüchtlinge aufnehmen, als bisher.
Position von Sylvia Canel: Neutral
Es gibt große Mängel in der öffentl. Unterbringung. Unter Anwendung des Polizeigesetzes wurden Beteiligungsrechte ausgespart, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Wir wollen zeitnah ein Gesamtkonzept für eine menschenwürdige, integrationsfördernde und sozialverträgliche Unterbringung.
Zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit soll es mehr Videoüberwachung auf Straßen und Plätzen geben.
Position von Sylvia Canel: Lehne ab
Mehr Überwachung und Datenspeicherung führen nicht zu mehr Sicherheit, aber mit Sicherheit führen sie zum Verlust der Freiheit. Nach dem Attentat auf 'Charlie Hebdo' gingen Menschen in ganz Europa für die Freiheit auf die Straße. Beim Datenschutz sollten wir ebenso zusammenstehen.
Der bezirkliche Ordnungsdienst sollte wieder eingeführt werden.
Position von Sylvia Canel: Stimme zu
Die Übertragung der Aufgaben des BOD auf die Polizeikommissariate ist der Erfüllung der beiderseitigen Aufgabenfelder nicht dienlich. Wir wünschen uns die Wiedereinführung des BOD, allein schon im Hinblick auf die unkomplizierte und rasche Kontaktaufnahme und die Sauberkeit in der Stadt.
Gerichte und Staatsanwaltschaften sind zu verstärken, damit die Justiz schneller arbeiten kann.
Position von Sylvia Canel: Stimme zu
Um die Verfahrensdauer an den Gerichten zu verkürzen ist die Einstellung zusätzlicher Richter unumgänglich. Insbesondere Sozialgerichte müssen rasch wirtschaftliches Überleben gewährleisten können, ebenso müssen Strafen zeitnah ausgesprochen werden, um pädagogisch wirksam zu sein.
Der Kulturetat sollte deutlich erhöht werden.
Position von Sylvia Canel: Stimme zu
Kultur ermöglicht persönliche Entfaltung, Bildung und kulturelles Miteinander. Förderbewilligungen, Anträge und die Nutzung subventionierter Einrichtungen müssen transparenter und offener werden. Die Einnahmen aus der Kultur- und Tourismustaxe sollten ausschließlich der Kultur zugute kommen.
Sozial Benachteiligte sollen den Öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen können.
Position von Sylvia Canel: Stimme zu
Sozialliberale Verkehrspolitik soll bezahlbaren und ggf. kostenlosen sowie zeitlich unbeschränkten Zugang zu öffentlicher Beförderung sicherstellen. Dadurch wird allen Menschen der Stadt gleichsam die uneingeschränkte Mobilität hin zu Verwaltung, Arbeit, Bildung, Kultur und Erholung gewährleistet.
Hamburg soll die Olympischen Spiele ausrichten.
Position von Sylvia Canel: Stimme zu
Feuer und Flamme für Hamburg - unter der Maßgabe des vom DOSB geforderten Referendums der Hamburger Bürger - nach der Erstellung eines belastbaren Kostenkonzepts zur Sicherstellung der sozialen, wirtschaftlichen- und umweltschonenden Verträglichkeit.
Für eine bessere Luftqualität und um die Klimaziele zu erreichen, soll eine City-Maut eingeführt werden.
Position von Sylvia Canel: Lehne ab
Die Luftqualität in Hamburg muss verbessert werden. Die durch eine City-Maut entstehenden Kapazitätsbedarfe im ÖPNV können derzeit nicht aufgefangen werden. Der Luftreinhalteplan der Stadt Hamburg enthält viele gute und kostengünstig umzusetzende Maßnahmen, die zügig Priorität genießen sollten.
Das Busbeschleunigungsprogramm soll gestoppt werden.
Position von Sylvia Canel: Neutral
Wir wollen kostengünstigen, nachhaltigen und gleichberechtigten Zugang zu Mobilität ermöglichen. Straßenräume, lokale Bedürfnisse der Verkehrsteilnehmer sowie Anwohnerinteressen sind dabei planerisch individuell mit Augenmaß zu ermitteln und optimal abzustimmen. Pauschale Entscheidung lehnen wir ab.
Statt einer neuen U-Bahnlinie soll eine Stadtbahn gebaut werden.
Position von Sylvia Canel: Neutral
Wir wollen kostengünstigen, nachhaltigen und gleichberechtigten Zugang zu Mobilität ermöglichen. Straßenräume, lokale Bedürfnisse der Verkehrsteilnehmer sowie Anwohnerinteressen sind dabei planerisch individuell mit Augenmaß zu ermitteln und optimal abzustimmen. Pauschale Entscheidung lehnen wir ab.
In der Innenstadt sollte es mehr Parkplätze geben.
Position von Sylvia Canel: Stimme zu
Die Aufgabe der Stellplatzpflicht und die Veränderung der Straßenräume haben zahlreiche Parkplätze in der Innenstadt verdrängt. Dies führt zu Parksuchverkehr, der Anwohner und Umwelt belastet. Wir sind für die Ausweisung des Anwohnerparkens, für Park&Ride und die Errichtung von Quartiersgaragen.
Für den Fahrradverkehr soll mehr getan werden, auch wenn das auf Kosten des Autoverkehrs geht.
Position von Sylvia Canel: Neutral
Die Mobilitätsgewohnheiten der Menschen ändern sich gegenwärtig stark. Moderne, urbane Verkehrspolitik muss diesen sich ändernden Gewohnheiten vorausschauend und mit Augenmaß Rechnung tragen, ohne die Mobilitätsinteressen derer zu vernachlässigen, die kein Fahrrad fahren können oder wollen.
Falls die Elbvertiefung gerichtlich gestoppt wird, muss der Hafen als Ausgleich mehr öffentliche Fördergelder erhalten.
Position von Sylvia Canel: Lehne ab
Sollte die Elbvertiefung gerichtlich gestoppt werden, ist langfristig eine Neuausrichtung des Hafenstandortes ggf. durch eine bessere Zusammenarbeit der norddeutschen Häfen anzudenken. Die Entscheidung über die Vergabe von Fördergeldern wird weitestgehend auf Ebene der EU ermittelt und getroffen.
Der Hafen soll in der Wirtschaftspolitik stets Vorrang haben.
Position von Sylvia Canel: Neutral
Wir treten für den Erhalt der wirtschaftlichen Kraft des Hafens ein. Gleichzeitig plädieren wir für die Innovationskraft des Wissenschaftsstandortes Hamburg, die gleichsam Gründerszene und außeruniversitäre Forschung stärken sollte, um die Abhängigkeit von einem Wirtschaftszweig zu minimieren.
Der Senat sollte stärker in den Wohnungsmarkt eingreifen, um ausreichend preiswerten Wohnraum sicherzustellen.
Position von Sylvia Canel: Stimme zu
Hamburg braucht mehr bezahlbaren Wohnraum. Wir treten ein für ein bedarfsgerechtes, rücksichtsvolles Bauen ein, welches die Gestaltung von Straßen, Wegen, Plätzen und Grünanlagen nicht außer acht lässt. Dazu sind Genossenschaften, und Eigentümergemeinschaften bevorzugt zu unterstützen.

Die politischen Ziele von Sylvia Canel

Liebe Hamburgerinnen, liebe Hamburger,

am 15. Februar 2015 bewerben wir uns als »Neue Liberale« zum ersten Mal um Ihre Stimmen für die Hamburger Bürgerschaftswahl.

Unsere Partei hat sich am 14.09.2014 in Hamburg als Bundesverband gegründet. Am 12.10.2014 fand die Gründung des Landesverbandes Hamburg statt.

Wir Neue Liberale verstehen uns als eine sozialliberale Partei, die aufgrund ihres politischen Standorts wie keine andere politische Kraft zu Hamburg passt. Denn wir verbinden klassisch liberale, ökologische und soziale Positionen.

Dies entspricht dem Bild der modernen Metropole Hamburg. Denn Hamburg steht für Internationalität und Weltoffenheit ebenso wie für hanseatisch-liberale Kaufmannstradition, für Ursprünglichkeit, Bodenständigkeit und Solidarität.

Als Stadtstaat stellt Hamburg die Politik vor die besondere Herausforderung, klassische Länderpolitik mit den sehr bürgernahen Aspekten der Kommunalpolitik optimal zu verbinden.

Wir Neue Liberale haben erkannt, dass die politischen Themen, die uns bewegen letztlich nie streng voneinander getrennt werden können. Bei aller thematischen Gliederung unseres Programms in einzelne Politikfelder gehen wir die Probleme dieser Stadt und deren Lösungsmöglichkeiten ganzheitlich an.

Wir sind eine liberale Partei, die die Freiheit des Einzelnen in den Mittelpunkt ihres politischen Handelns stellt. Die Realisierung der Freiheit bedarf einer wirtschaftlichen Entwicklung, die den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft und die natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährden darf.

Wir müssen auf drängende aktuelle Fragen der Bildung, inneren Sicherheit, der Flüchtlingsunterbringung und der Verkehrsprobleme ebenso reagieren, wie wir langfristige Lösungen für immer wiederkehrende Fragen – etwa der Sicherung des Wissenschafts- oder Wirtschaftsstandorts Hamburgs – finden müssen.

Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt durch eigene Inhalte, neue Akzente und eine offene, demokratische Kultur überzeugen.

Eine freie und offene Gesellschaft ohne eine liberale Politik ist gerade im digitalen 21. Jahrhundert für uns nicht mehr denkbar. Bei den nachfolgenden Forderungen haben wir uns stets von unseren liberalen Grundsätzen leiten lassen, das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen in den Mittelpunkt unserer politischen Überlegungen zu stellen.

Bei uns geht es um mehr Freiheit und Lebensqualität für alle in einer offenen Gesellschaft. Selbstverantwortung, soziale Gerechtigkeit, Erhalt der natürlichen Ressourcen sowie wirtschaftliche Stärke stehen im Mittelpunkt unserer Politik.

Die Herstellung von Chancengleichheit hat für uns herausragende Bedeutung. Deshalb ist Bildung für uns ein Bürgerrecht.

Über Sylvia Canel

Ich bin eine leidenschaftliche, liberale Politkerin, insbesondere bezüglich aller Bildungsthemen. Als Mutter zweier Kinder, langjährige Elternratsvorsitzende und Lehrerin habe ich auf diesem Gebiet meine Kernkompetenzen erworben. Als Bundestagsabgeordnete von 2009-2013 durfte ich im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung an Gesetzesinitiativen mitwirken. Mir ist es wichtig, dass alle Kinder bestens gefördert werden. Alle Kinder sollten es uns wert sein, optimale Bedingungen für ihre persönliche Entwicklung zu erhalten. Ich trete ein für eine bessere Bildung, die bundesweit ein einheitliches Schulsystem, ein einheitliches Bewertungssystem, vergleichbare Abschlussprüfungen mit lokalen Elementen  -  eine Bildung, die es Eltern leichter macht beruflich mobil zu sein und Strukturen, die es ermöglichen faire Vergleiche zwischen den Bundesländern anzustellen. Dingend muss die Inklusion in den Schulen auskömmlich finanziert werden - dafür muss endlich das unsinnige Kooperationsverbot fallen. In der Bürgerschaft würde ich gern meine Erfahrungen und Kopmetenzen auf diesem Gebiet einbringen. Mit Ihren Stimmen für Liste 13 für den letzten Platz, könnte es gelingen.

Alle Fragen in der Übersicht

Besteht durch die Kandidatur zweier liberaler Parteien die Gefahr, daß das liberale Wählerpotential gespalten wird und als Ergebnis keine Liberalen in der Bürgerschaft vertreten sein könnten?

Von: Uryzhg Thttre-Jöueznaa

Antwort von Sylvia Canel
Neue Liberale

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