Sebastian Czaja

| Abgeordneter Berlin
Sebastian Czaja
© Sebastian Czaja, FDP
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Jahrgang
1983
Berufliche Qualifikation
handwerkliche Ausbildung, anschließend allgemeine Hochschulreife
Ausgeübte Tätigkeit
Generalsekretär der FDP Berlin
Wahlkreis

Wahlkreis : Steglitz-Zehlendorf WK 2

Wahlkreisergebnis: 7,9 % (eingezogen über Liste)

Liste
Bezirksliste Steglitz-Zehlendorf, Platz 1
Parlament
Berlin

Die politischen Ziele von Sebastian Czaja

Stadtentwicklung, Wohnen

• Schaffung eines angemessenen Wohnungsangebots in allen Preisklassen durch Erleichterung des Neubaus: Abschaffung teurer Auflagen, Entschlackung von Bauverordnungen, Senkung der Grundsteuer, dichtere und höhere Bebauung.

Verkehr, Infrastruktur

• Flughafen Tegel auf Dauer in Betrieb halten.

• Investitionsstau bei Straßen, Schulen, Krankenhäusern über 10-15 Jahre abbauen.

Wirtschaft

• Neugründungen von Unternehmen leicht machen, neue technische Lösungen durch Experimentierklauseln ausprobieren.

• Mehr Leistungen der öffentlichen Hand an private Anbieter im Wettbewerb vergeben, keine Rückverstaatlichung der Energienetze.

Verwaltung

• schlanke und leistungsfähige Berliner Verwaltung, Konzentration auf die Kernaufgaben, Gesetzes- und Vorschriftendickicht innerhalb der nächsten Legislaturperiode um 20% senken.

• Berlin soll international zur Vorreiterin für elektronische Angebote der Verwaltung (eGovernment) werden, gesamte Verwaltung digital zugänglich machen.

Bildung

• Mehr Freiheiten für die Schulen, damit diese auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler besser eingehen können - mehr selbstständige Entscheidungen, Verfügung über eigene Budgets.

• Förderung der Digitalisierung in den Schulen (WLAN, Tablets).

Inneres

• Mehr Polizisten auf die Straße, mehr Personal mit besserer Ausrüstung und besserer Bezahlung.

 

WEITERE WESENTLICHE FORDERUNGEN AUS DEM WAHLPROGRAMM

Stadtentwicklung

• Wir wollen die Stadtentwicklung Berlins auf 5 Mio. Einwohner im Jahr 2050 auszurichten und dafür konkrete Planungen für die Bereitstellung von Wohnraum, Bildungseinrichtungen, Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur, Büro- und Gewerbeflächen, Erholung und Energieversorgung entwickeln.

• Wir wollen mehr Interaktion mit den Umlandgemeinden in der Metropolregion. Die Stadt- und Regionalentwicklung braucht einen länderübergreifenden Ansatz.

Verkehr, Infrastruktur

• Beschleunigter Weiterbau der A 100 / Autobahnring schließen und der TVO

• Aufbau eines stadtweiten Angebotes für Radfahrer, u.a. mit eigenen Fahrradschnellwegen.

• Wir fordern eine landesweite für Instandsetzung und Neubau zuständige Infrastrukturgesellschaft, die Projekte durch besondere Expertise straff abarbeiten kann.

• Wir fordern eine neuartige, sehr frühzeitige Bürgerbeteiligung bei wichtigen großen (Bau-) Vorhaben.

Wirtschaft

• Wir setzen gezielt auf die bereits heute bestehenden herausragenden Branchen-Cluster – bei Förderung, Standortvermarktung, Ausbildung usf.

• Komplette Freigabe der Ladenöffnungszeiten.

• IHK und HWK auf Kernaufgaben beschränken und transparenter machen.

• Berichts- und Aufbewahrungspflichten und komplizierte Regelungen im Arbeitsrecht deutlich vereinfachen und Unternehmen in Gründung von Aufzeichnungs- und Berichtspflichten weitgehend befreien.

Verwaltung, Haushalt

• Wir wollen die ständige Verschwendung abstellen, die der Berliner Landesrechnungshof (LRH) jedes Jahr neu und in erheblichem Umfang bemängelt. Deshalb werden wir Freie Demokraten ein modernes Leistungsmanagementsystem für die Verwaltung durchsetzen.

• Zukünftig soll für eine Leistung nur noch eine Ebene zuständig sein - entweder die Landes- oder die Bezirksebene. Themen, die eindeutig gesamtstädtischen Charakter haben, sind in gesamtstädtischer Zuständigkeit zu konzentrieren.

• Die Berliner Verwaltung wollen wir mit einem Transparenzgesetz verpflichten, Daten von allgemeinem Interesse in maschinenlesbarer Form und in offenen Standards zur öffentlichen, kostenfreien Nutzung zur Verfügung zu stellen.

Bildung

• Wir geben den Berliner Schülern und Eltern eine Unterrichtsgarantie.

Inneres

• Wir setzen uns für die Legalisierung von Konsum und Besitz von Cannabis als Genussmittel für volljährige Personen ein.

• Wir werden gewährleisten, dass die Berliner Rettungsdienste künftig die vorgegebenen Eintreffzeiten bei der Lebensrettung in allen Berliner Bezirken einhalten.

Soziales

• Alle Sozialausgaben und –projekte sollen regelmäßig auf ihre Wirkung überprüft werden, damit das Geld dort eingesetzt wird, wo es am meisten bewirkt

Über Sebastian Czaja

Der gebürtige Berliner schloss 2004 erfolgreich eine handwerkliche Ausbildung zum Elektrotechniker ab und erwarb anschließend 2008 die allgemeine Hochschulreife. Von 2009 bis 2011 verantwortete er als Marketingleiter der Ingenieurgesellschaft Strempel&Große die Öffentlichkeitsarbeit und den Aufbau der Niederlassung in Hamburg. Ab 2012 bis Herbst 2013 war er beratend für die Jahn Baumanagement tätig. Seit September 2013 ist er für die Projektentwicklung bei beton&rohrbau verantwortlich.

Politisch aktiv war Czaja zunächst in der CDU, in der er von 1999 bis 2005 Mitglied war. 2005 trat er in die FDP ein, in der er zunächst als Vorsitzender der FDP-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf die politischen Richtlinien koordinierte. 2006 zog er für die Liberalen ins Berliner Abgeordnetenhaus ein und übernahm dort 2009 die Funktion des stellvertretenden FDPFraktionsvorsitzenden. Während seiner Abgeordnetenhauszeit fungierte er auch als Sprecher für Sport, berufliche Bildung, Wissenschaft und Forschung der FDP-Fraktion. Gleichzeitig war er Mitglied der entsprechenden Ausschüsse für Sport, berufliche Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie Mitglied des Hauptausschusses und stellvertretender Vorsitzender des Unterausschusses Bezirke. 2009 gründete Czaja zudem die Fach- und Arbeitsgruppe Sportpolitik der FDPFraktionsvorsitzendenkonferenz (FVK) und war deren Vorsitzender und Sprecher.

2014 gründete Czaja zusammen mit dem ehemaligen wohnungspolitischen Sprecher der FDPBundestagsfraktion, Sebastian Körber, sowie mit dem Vizepräsidenten des Immobilienverbandes Deutschland IVD, Jürgen Michael Schick, den FDP-nahen Verein „Liberale Immobilienrunde“. Seit 2014 gehört Czaja auch der „Arbeitsgemeinschaft City“ an. Er engagiert sich in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft und ist Mitglied der Nachwuchsförderung des „German Council Ne(X)t Gen“. Daneben ist er Leiter für Marketing und Public Relations des Vereins „Sport gegen Gewalt“, der es sich zum Ziel gemacht hat Jugendlichen, in schwierigen urbanen Umfeldern, Alternativen und Perspektiven zu vermitteln. Zudem ist Czaja Initiator des Volksbegehrens "Berlin braucht Tegel", das Tegel als Verkehrsflughafen auch nach einer Eröffnung des BER dauerhaft erhalten will.

Alle Fragen in der Übersicht

(...) Sehr geehrter Herr Czaja, warum wurde der Volksentscheid für die Offenhaltung vom Flughafen Tegel nur in Berlin durchgeführt, obwohl Berlin nur 37% Anteile an der FBB hat? (...)

Von: Fgrsna Züyyre

Antwort von Sebastian Czaja
FDP

(...) Da der Flughafen Tegel ein Berliner Stadtflughafen ist, war es sicher sinnvoll, erst einmal die Betroffenen zu fragen. Das haben wir getan und über eine Million Berliner haben sich für den Weiterbetrieb von Tegel ausgesprochen. (...)

17Nov.2017

(...) 1. Elekrotechniker ist kein Lehrberuf, sondern ein weiterbildende Studium auf Basis eines Berufsabschlusses. Was ist Ihr erlernter Beruf, wann und wo haben Sie Ihn erlernt? (...)

Von: Fgrsna Züyyre

Antwort von Sebastian Czaja
FDP

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

Sehr geehrter Herr Sebastian Czaja,

Zu Ihrem Ziel einer Offenhaltung/ Wiedereröffnung von Tegel habe ich eine Frage:
Sind geschätzen...

Von: Znguvnf Tbeqba

Antwort von Sebastian Czaja
FDP

(...) lassen Sie mich gleich mit Ihrer letzten Frage beginnen: Im Vergleich zum BER, der gegenwärtig mit 1,3 Millionen Euro Kosten pro Tag zu Buche schlägt, ist Tegel ja geradezu eine Goldgrube. Und auch wenn der BER wann auch immer einmal eröffnet würde, sind angesichts der nach wie vor nicht behobenen Probleme mit dem Brandschutz die Betriebskosten gegengwärtig seriöserweise gar nicht zu kalkulieren. (...)

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