Sarah Moayeri

| Kandidat Berlin
Sarah Moayeri
© DIE LINKE Berlin
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Jahrgang
1996
Wahlkreis

Wahlkreis : Neukölln WK 1

Wahlkreisergebnis: 21,2 %

Parlament
Berlin

Berlin

Die Ergebnisse von Volksentscheiden müssen verbindlich sein.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Stimme zu
Ich unterstütze die Forderungen der Intitiative „Volksentscheid retten“. Es kann nicht sein, dass gegen die Entscheidung der Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner das Tempelhofer Feld jetzt bebaut werden soll.
Zur Aufklärung von Straßenkriminalität und zur Abschreckung braucht es mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Lehne ab
Keine Kamera kann Straftaten im öffentlichen Raum verhindern. Videokameras verletzen informationelle Selbstbestimmung und fördern Überwachung - aber keine Sicherheit. Stattdessen müssen soziale Ursachen wie Armut, Perspektivlosigkeit und soziale Ausgrenzung bekämpft werden.
Kitas sollen auch für Kinder unter 3 Jahren beitragsfrei sein.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Stimme zu
Kitas sind Bildungseinrichtungen,in denen die Grundlagen für ein tolerantes Zusammenleben gelegt werden. Sie dienen dem Wohl der Kinder, deswegen sollen unabhängig vom Einkommen der Eltern alle Kinder in den Genuss hochwertiger und kostenfreier Bildung kommen - von der Krippe bis zur Hochschule.
Die verantwortlichen Manager des BER sollten persönlich in Haftung genommen werden.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Stimme zu
Der BER ist ein Paradebeispiel für den Berliner Filz. Um diesen Sumpf trockenzulegen, müssen die Verantwortlichen persönlich die Konsequenzen tragen. Das gilt für Manager und Aufsichtsrat. Die versenkten Milliarden könnten viel besser in Kitas, Schulen und Krankenhäusern etc. investiert werden!
Die Stadtautobahn A 100 soll weitergebaut werden.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Lehne ab
Die A100 ist eine der teuersten und widersinnigsten Bauvorhaben im Interesse der Bau- und Autolobby in Berlin. Der Weiterbau der A100 soll sofort gestoppt werden. Moderne Verkehrspolitik bedeutet einen massiven Ausbau des ÖPNV und der Fahrradinfrastruktur im Sinne des Fahrradvolksentscheides.
Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften sollen mehr Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen bauen.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Stimme zu
Es braucht einen massiven Neubau von bezahlbaren kommunalen Wohnungen und einen sofortigen Mietpreisstopp. Als Sozialistin kämpfe ich für die Überführung privater Immobilienkonzerne in öffentliches Eigentum unter demokratischer Kontrolle und Verwaltung.
Der Konsum und Besitz von Cannabis soll legalisiert werden.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Stimme zu
Kriminalisierung von Nutzer*innen führt nicht zu weniger Konsum, sondern zu gefährlicherem. Legalisierung würde zu weniger oder sogar einem Ende der Beschaffungskriminalität führen. Statt Geld für Polizeimaßnahmen zu verfeuern, sollte in Suchtpräventionsprogramme investiert werden.
Um die Schulden zu senken, sollte der Senat auch öffentliche Unternehmen verkaufen.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Lehne ab
Ich lehne Privatisierungen grundsätzlich ab. Die Volksentscheide zum Wasser und Energie haben gezeigt, dass die Mehrheit der Berliner*innen das so sieht. Die Privatisierung der GSW unter rot-rot war ein Fehler. Als erster Schritt muss die Grunderwerbssteuer und die Gewerbesteuer erhöht werden.
Jugendliche ab 16 Jahren sollen künftig das Abgeordnetenhaus mitwählen dürfen.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Stimme zu
Viele Jugendliche ab 16 Jahren engagieren sich politisch und gesellschaftlich. Sie sollen das Recht erhalten, über ihre Zukunft mitzuentscheiden. DIE LINKE hat hierzu im Berliner Abgeordnetenhaus bereits zahlreiche Initiativen ergriffen.
Die Umweltzone soll abgeschafft werden.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Lehne ab
Die Schadstoffbelastung in der Innenstadt ist zu hoch. Deshalb ist es richtig, die Innenstadt von besonders schadstoffbelasteten Fahrzeugen freizuhalten und mit einem gut entwickelten ÖPNV Alternativen zu schaffen. Es geht um unser aller Gesundheit!
Dass private Wohnungen nicht mehr an Touristen vermietet werden dürfen, ist richtig.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Stimme zu
Das Zweckentfremdungsgesetz muss konsequent umgesetzt und gegen die private Geschäftemacherei mit Wohnraum vorgegangen werden. Dabei sollen die getroffen werden, die Profite mit der tatsächlichen Zweckentfremdung von Wohnungen machen. Homesharing während man selber im Urlaub ist, ist nicht das Ding.
Für den Ausbau von Radwegen sollen auch Parkplätze oder Autospuren weichen müssen.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Stimme zu
Gute Alternativen verringern Autoverkehr, Stau, Parkprobleme und Umweltbelastung. Dazu gehören ein gut ausgebauter kostenloser ÖPNV und sichere Radwege. Eine Verkehrspolitik gegen die Interessen der PendlerInnen oder für die Autolobby lehne ich ab.
Der Flughafen Tegel soll erhalten bleiben.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Lehne ab
Flughäfen mitten in der Stadt sollten der Vergangenheit angehören. Anwohnerinnen und Anwohner leiden unter Lärm und Umweltverschmutzung. Der Flughafen Tegel soll schließen. Bezahlbare Wohnungen sollten vor gewerblichen Interessen Vorrang haben und dort durch die Stadt gebaut werden.
Das Arbeitsverbot für Asylbewerberinnen und -bewerber soll abgeschafft werden.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Stimme zu
Ich kämpfe gegen alle rassistischen Gesetze. Niemand darf aufgrund von Nationalität oder seines/ihres Passes diskriminiert werden. Der Staat steht in der Pflicht, mehr und gute Arbeitsplätze zu schaffen - für neue und alteingesessene Berlinerinnen und Berliner.
Gegen Hausbesetzungen wie in der Rigaer Straße muss der Staat mit aller Härte vorgehen.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Lehne ab
Ich stehe in Solidarität mit allen, die sich gegen Verdrängung und Mietsteigerungen wehren - egal ob Hausbesetzer*innen oder Oma Anni. Dass in der Rigaer Straße Eigentümerinteressen mit Polizeigewalt durchgesetzt werden, lehne ich ab.
In Zeiten knapper Kassen sollte bei kulturellen Einrichtungen wie Opernhäusern, Theatern und Orchestern gespart werden.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Lehne ab
Kultur sollte wie Bildung allen zugänglich sein. Kulturförderung sollte aber nicht nur Förderung von schicken Opernhäusern bedeuten, sondern sich auch an den Bedürfnissen der breiten Masse sowie Jugend- und Subkultur ausrichten.
Konfessioneller Religionsunterricht soll abgeschafft und durch einen Ethikunterricht für alle ersetzt werden.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Neutral
Die Fragestellung ist problematisch. Es gibt einen Ethikunterricht für alle in Berlin. Konfessioneller Religionsunterricht kann zusätzlich gewählt werden und ist kein verpflichtendes Unterrichtsfach.
Die Gymnasien sollen als eigenständiger Schultyp erhalten bleiben.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Lehne ab
Gemeinschaftsschulen sind die sozial gerechteren und besseren Bildungseinrichtungen. Ihre Einführung muss aber mit entsprechender Finanzierung, einer kleinen Klassengröße und entsprechenden Konzepten einhergehen. Mit Bildungsreformen über die Köpfe der Beteiligten hinweg, muss Schluss gemacht werden
Gleichgeschlechtliche Paare sollen in allen Bereichen dieselben Rechte erhalten wie heterosexuelle Paare.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Stimme zu
Ich fordere die volle rechtliche Gleichstellung inklusive der längst überfälligen Ehe für alle. Darüber hinaus muss jede Form von Diskriminierung im Alltag bekämpft werden.
Es soll ein Nachtflugverbot zwischen 22:00 und 6:00 Uhr geben.
Sarah Moayeri
Position von Sarah Moayeri: Stimme zu
Die LINKE setzt sich im Interesse der Anwohner*innen und Beschäftigten für ein Nachflugverbot ein. Außerdem muss jede Möglichkeit zur Minderung der Lärmbelastung durch den Flughafen genutzt werden.

Die politischen Ziele von Sarah Moayeri

Die Kürzungspolitik äußert sich überall in der Stadt: Es mangelt an bezahlbarem Wohnraum, an guter Bildung, an Stellen im Öffentlichen Dienst. Geflüchtete werden in Massenlagern untergebracht, Rassismus geschürt, indem Menschen gegeneinander ausgespielt werden. Es wird behauptet, es sei kein Geld da, während die elf reichsten Berliner*innen ein Vermögen von knapp zehn Milliarden Euro besitzen. Neonazis profitieren davon; fast täglich gibt es rassistische Angriffe und Aufmärsche. Doch wenn wir uns gemeinsam wehren, können wir etwas an den Verhältnissen ändern.

Ich bin in Neukölln bei der linksjugend ['solid] Kreuzkölln aktiv, Mitglied in der Partei DIE LINKE und der Sozialistischen Alternative (SAV). Meine politischen Schwerpunkte sind Antirassismus, Feminismus & Antikapitalismus. AfD und Nazis verbreiten rassistische Hetze, für welche die etablierten Parteien, ob SPD oder CDU, den Boden bereitet haben: Soziale Missstände, fehlender Wohnraum, sinkende Löhne sind das Ergebnis einer Politik im Interesse der Banken und Konzerne. Geflüchtete und Migrant*innen werden als Sündenböcke für diese Probleme dargestellt. Dem müssen wir gemeinsame Kämpfe für soziale Verbesserungen, gleiche Rechte, Wohnraum & Soziales für alle und Widerstand auf der Straße entgegensetzen. Ich finde, DIE LINKE muss dabei in Opposition zu SPD und Grünen stehen, die die Interessen der Konzerne und Superreichen vertreten, und sollte sich nicht wieder an einer Regierung mit diesen beteiligen. Der Kapitalismus hat der Mehrheit der Bevölkerung nichts zu bieten. Ich kämpfe für ein sozialistisches System, in dem demokratisch entschieden und nach den Bedürfnissen von Mensch und Umwelt produziert wird.

Alle Fragen in der Übersicht

Welchen Handlungsspielraum sehen Sie, um Verdrängung von Altmietern zu verhindern oder wünschen Sie sich den Austausch der Bevölkerung? Wie wollen Sie Altmieter schützen jenseits des Instruments Milieuschutz? (...)

Von: Zvpunry Xbfpuvgmxv

Antwort von Sarah Moayeri
DIE LINKE

(...) Um den Mieten­wahnsinn und die Verdrängung der Bevölkerung in Außenbezirke zu bekämpfen, fordere ich eine gesetzliche Mietenobergrenze orientiert an den tatsächlichen Betriebskosten durchzusetzen, außerdem die schnelle (...)

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