Wie vereinbart die SPD die geplante Budgetierung von Psychotherapie mit ihrer Verantwortung die psychotherapeutische Versorgung zu sichern?
Die Kürzungen im Bereich ambulanter Psychotherapien in der GKV um 4.5 Prozent im April werden bereits zu einer Verschlechterung der Versorgung führen. Der den Berechnungen zugrunde liegende Jahresumsatz geht bei einer voll ausgelasteten Praxis von 36 genehmigten PatientInnen/Woche aus. Damit wurde aber keinerlei verpflichtende Sprechstunde, Gutachten, Dokumentationen, Fortbildungen und andere notwendige Arbeiten erbracht. Gleichzeitig sinkt die Qualität der Versorgung.
Hier geht es nicht um Lobbyarbeit, sondern um die Versorgung von Menschen, die teilweise schwer krank und suizidgefährdet sind und bereits jetzt im Schnitt 20 Wochen auf einen Platz warten. Wie werden Sie zu den geplanten Maßnahmen von Frau Warken abstimmen?

