Warum unterstützen sie die iranische Bevölkerung nicht?
Sehr geehrte Naghmeh M.,
Frau Lang sprach gestern am 28.09.2022 auf zwei Kundgebungen zur Solidarität mit den Frauen im Iran. Wir sehen in aller Deutlichkeit, dass der jahrzehntealte Spruch der iranischen Frauenbewegung „Freiheit ist nicht östlich, Freiheit ist nicht westlich, Freiheit ist universell“ in diesen Tagen wahrer denn je ist und die iranischen Frauen beweisen das jeden Tag aufs Neue.
Frau Lang hat großen Respekt vor den Frauen die im Iran auf die Straße gehen und für ihre Rechte kämpfen, obwohl ihnen Repression und Gewalt drohen. Wir müssen die Stimme der Frauen sein, die zum Schweigen gebracht werden.
Wir dürfen nicht wegschauen. Gerade in Zeiten wo viele Krisen zu bewältigen sind, ist es das schlimmste wegzuschauen, so würde man dem Regime in die Hände spielen. Die aktuellen Proteste basieren auf Erfahrungen, die nicht neu sind. Wir brauchen eine feministische und wertegeleitete Außenpolitik. Es ist richtig, dass Annalena Baerbock den iranischen Botschafter einbestellt hat und es muss Sanktionen gegen Verantwortliche des Regimes geben.
Wir werden nicht aufhören unsere Stimmen für unsere iranischen Freund:innen zu erheben. Für Mahsa Jina Amini, für die Freiheit der iranischen Frauen und für die Freiheit von uns allen.
Mit freundlichen Grüßen
Team Ricarda Lang
Weitere Fragen an Ricarda Lang
Ja, meine Bundestagsfraktion wird Anträge zum Behindertengleichstellungsgesetz einbringen, die genau in diese Richtung gehen.
Das Existenzrecht Israels als sichere Heimstätte für Jüdinnen und Juden ist für meine Partei, meine Fraktion und mich unverhandelbar.
Wie schon meine Fraktionskollegin Kirsten Kappert-Gonther schreibt, finde auch ich, dass die vorgesehenen Kürzungen durch das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz das Ziel verfehlen.
Gleichzeitig darf und sollte ein Bundeskanzler gegen Gewalt an Frauen und für einen besseren Schutz von Betroffenen politisch klar Stellung beziehen.

