Was halten Sie vom Eckigen Tisch e.V.
„Eckiger Tisch“ vertritt als gemeinnütziger Verein die Interessen von Betroffenen sexueller Gewalt in Kindheit und Jugend im Kontext der Katholischen Kirche.
Als CDU-Landtagsabgeordnete nehme ich die Anliegen von Betroffenen sexueller Gewalt sehr ernst.
Der Verein „Eckiger Tisch e.V.“ leistet aus meiner Sicht eine wichtige Arbeit, indem er Betroffenen von sexualisierter Gewalt im kirchlichen Kontext eine Stimme gibt, ihre Interessen bündelt und konsequent Aufklärung, Anerkennung des Leids sowie strukturelle Veränderungen einfordert. Dass Betroffene sich organisieren und Gehör verschaffen, ist ein unverzichtbarer Beitrag für gesellschaftliche Aufarbeitung und für den Schutz von Kindern und Jugendlichen heute und in Zukunft.
Sexualisierte Gewalt ist ein schweres Verbrechen. Sie darf weder relativiert noch verschwiegen werden – unabhängig davon, in welchem institutionellen Kontext sie stattgefunden hat. Gerade große Institutionen wie die Kirche tragen eine besondere Verantwortung für Transparenz, konsequente Aufarbeitung und Prävention.
Ich halte es für richtig und notwendig, dass Politik, Justiz, Kirchen und Zivilgesellschaft den Dialog mit Betroffenenorganisationen wie dem „Eckigen Tisch“ suchen. Ihre Perspektive ist entscheidend, um wirksame Präventionskonzepte, bessere Unterstützungsstrukturen und eine echte Anerkennung des erlittenen Unrechts zu erreichen.
Mein Anspruch ist klar: Schutz von Kindern, konsequente Aufklärung, Verantwortung übernehmen und Betroffene ernsthaft beteiligen – dafür braucht es auch kritische und unabhängige Stimmen wie die des „Eckigen Tisch e.V.“.

